Berliner Kammergericht mahnt Anwälte wegen KI-Halluzinationen in Schriftsätzen

Berliner Kammergericht mahnt Anwälte wegen KI-Halluzinationen in Schriftsätzen

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: KI-News

Zusammenfassung: Das Kammergericht Berlin rügt Anwälte wegen der Verwendung erfundener Urteile in Schriftsätzen und betont die Wichtigkeit gründlicher Prüfungen bei KI-Nutzung.

Rechtsverkehr: Berliner Kammergericht rügt Anwälte wegen KI-Halluzinationen

Das Kammergericht Berlin hat in einem aktuellen Beschluss auf die Risiken hingewiesen, die mit der Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der juristischen Praxis verbunden sind. In einem Fall, der einen Familienrechtsstreit betraf, wurden nicht existierende Urteile zitiert, um die Erfolgsaussichten einer Beschwerde zu untermauern. Die Richter mahnten an, dass Anwälte ihre Prüfpflichten ernst nehmen müssen, insbesondere wenn sie KI-gestützte Recherchen durchführen.

Die Richter stellten fest, dass die Anwaltskanzlei ein erfundenes Aktenzeichen und eine nicht existierende Entscheidung des Bundesgerichtshofs als Argumentationshilfe verwendete. Dies führte zu einer grundsätzlichen Rüge des Kammergerichts, das die Anwaltschaft aufforderte, Schriftsätze vor der Einreichung gründlich zu prüfen. Der Fall verdeutlicht die Problematik der sogenannten "Halluzinationen" von Sprachmodellen, die zwar sprachlich plausible Texte generieren, jedoch kein Verständnis für die Realität haben. (Quelle: heise online)

„Rechtsanwälte sind sowohl aufgrund ihres Mandatsverhältnisses als auch in ihrer Funktion als Organe der Rechtspflege verpflichtet, Schriftsätze vor der Einreichung gründlich zu prüfen.“

Zusammenfassung: Das Kammergericht Berlin hat Anwälte wegen der Verwendung erfundener Urteile in Schriftsätzen gerügt und betont, dass die Prüfpflichten bei der Nutzung von KI ernst genommen werden müssen.

Berufseinstieg mit KI: »Die KI ist auf dem Arbeitsmarkt noch gar nicht wirklich angekommen«

Britta Matthes vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) äußert sich zur Rolle von Künstlicher Intelligenz auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Ihrer Meinung nach hat KI noch nicht die Fähigkeit, Arbeitsplätze in nennenswertem Umfang zu gefährden. Stattdessen könnte KI mehr Arbeitsplätze schaffen, als sie ersetzt. Sie empfiehlt Berufseinsteigern, sich auf zukunftssichere Branchen wie Gesundheit oder Bauwesen zu konzentrieren.

Matthes betont, dass die gegenwärtige Wirtschaftskrise die Hauptursache für die Schwierigkeiten von Berufseinsteigern ist, nicht die KI. Sie sieht in der digitalen Transformation eine Chance, die das Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland unterstützen könnte, da es immer weniger Menschen für zu viele Jobs gibt. (Quelle: DIE ZEIT)

„Die KI ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt noch gar nicht wirklich angekommen.“

Zusammenfassung: Laut Britta Matthes könnte KI mehr Arbeitsplätze schaffen als sie ersetzt, und Berufseinsteiger sollten sich auf zukunftssichere Branchen konzentrieren.

Schweizer Medienbranche gibt sich einen KI-Kodex

In der Schweiz haben sich Medienverbände und Unternehmen auf einen verbindlichen Verhaltenskodex für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz geeinigt. Dieser Kodex soll das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Medien stärken und wird bis Ende des Jahres umgesetzt. Die neuen Regeln beinhalten unter anderem die Einrichtung von „KI-Meldestellen“ und eine unabhängige Ombudsstelle, die jährlich einen Bericht veröffentlichen soll.

Der Kodex orientiert sich an der Konvention des Europarats zur Künstlichen Intelligenz und umfasst vier Grundsätze: Anwenderkenntnisse, Schutz demokratischer Prozesse, Datenschutz und Transparenz. Medienunternehmen sind verpflichtet, die Öffentlichkeit über den Einsatz von KI-Systemen zu informieren und KI-generierte Inhalte entsprechend zu kennzeichnen. (Quelle: heise online)

„Vertrauen ist das wertvollste Gut der Medien.“

Zusammenfassung: Die Schweizer Medienbranche hat einen verbindlichen KI-Kodex verabschiedet, um das Vertrauen in die Medien zu stärken und klare Regeln für den Umgang mit KI zu etablieren.

Künstliche Intelligenz: Das kurze Fenster der KI-Freiheit

Ein Journalist berichtet über seine Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz und deren Einfluss auf die Softwareentwicklung. Er beschreibt, wie KI nicht nur Antworten liefert, sondern auch neue Programme erschafft, was die Grenze zwischen Nutzern und Entwicklern verschiebt. Diese neue Art der Softwareerstellung erfordert präzise Formulierungen und ist sowohl herausfordernd als auch befriedigend.

Die Freiheit, KI-gestützte Programme zu erstellen, könnte jedoch nur ein vorübergehender Zustand sein, da die Kosten für autonome Programmiersitzungen hoch sind. Der Journalist hebt hervor, dass die Fähigkeit, präzise Anfragen zu stellen, entscheidend für den Erfolg bei der Nutzung von KI ist. (Quelle: Handelsblatt)

„Wer vage fragt, bekommt vage Software.“

Zusammenfassung: Künstliche Intelligenz verändert die Softwareentwicklung, indem sie es Nutzern ermöglicht, Programme selbst zu erstellen, was jedoch präzise Anfragen erfordert.

Chancen und Risiken von ChatGPT und Co.: Wie viel Künstliche Intelligenz ist gut für uns?

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz, insbesondere bei der Generation Z, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Rund 91 Prozent der 12- bis 19-Jährigen verwenden KI regelmäßig für Schule, Lernen und kreative Aufgaben. Während KI viele Vorteile bietet, wie die Unterstützung beim Lernen, gibt es auch Bedenken, dass sie kritisches Denken beeinträchtigen könnte.

Die Forschung zu den Auswirkungen von KI auf Denkprozesse ist noch nicht abgeschlossen, jedoch zeigen erste Studien Hinweise auf Veränderungen. Zudem wird die Nutzung von KI-Tools wie Chatbots zur Bewältigung persönlicher Probleme immer häufiger, was sowohl Chancen als auch Risiken birgt. (Quelle: ZDFheute)

„KI ist Werkzeug, Chance und Risiko zugleich.“

Zusammenfassung: Künstliche Intelligenz ist für die Generation Z allgegenwärtig und bietet sowohl Chancen als auch Risiken, insbesondere in Bezug auf kritisches Denken und zwischenmenschliche Beziehungen.

USA - Künstliche Intelligenz hilft bei Bekämpfung von Waldbränden

In den USA kommen KI-gestützte Kameras zum Einsatz, um Waldbrände frühzeitig zu erkennen. Diese Technologie könnte insbesondere in dünn besiedelten Regionen effektiver sein als herkömmliche Notrufe. Fachleute berichten, dass KI in der Lage ist, Feuer schneller zu melden, was entscheidend für die Bekämpfung von Waldbränden sein kann.

Obwohl die Systeme vielversprechend sind, sind sie noch fehleranfällig, weshalb menschliche Überprüfungen notwendig bleiben. Die Integration von KI in die Brandbekämpfung könnte jedoch einen bedeutenden Fortschritt darstellen. (Quelle: Deutschlandfunk)

„Kameras mit Künstlicher Intelligenz können Feuer oft schneller melden als herkömmliche Notrufe.“

Zusammenfassung: KI-gestützte Kameras in den USA verbessern die Früherkennung von Waldbränden, sind jedoch noch fehleranfällig und erfordern menschliche Überprüfungen.

Quellen: