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Experte warnt: Die Menschheit verschlafe die Gefahren des KI-Wandels
David Dalrymple, ein Sicherheitsexperte der britischen Forschungsförderagentur Aria, äußert ernsthafte Bedenken über die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI). Er betont, dass die Forschung nicht mit den technologischen Fortschritten Schritt halten kann und warnt vor einer möglichen Destabilisierung der Wirtschaft. Dalrymple prognostiziert, dass innerhalb von fünf Jahren viele wirtschaftlich wertvolle Aufgaben von Maschinen effizienter und kostengünstiger erledigt werden könnten als von Menschen. Dies erfordere eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Fähigkeiten dieser Technologie.
„Ich würde sagen, dass sich die Dinge sehr schnell entwickeln und wir möglicherweise keine Zeit haben, aus Sicherheitsperspektive die Oberhand zu gewinnen“, so Dalrymple.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Dalrymple die Notwendigkeit betont, die Risiken der KI zu kontrollieren und zu mildern, um eine Destabilisierung von Sicherheit und Wirtschaft zu verhindern.
Quelle: t3n – digital pioneers
Gerichtsentscheidungen bald per KI analysiert?
Die Initiative "OffeneUrteile" hat festgestellt, dass in Deutschland nur etwa 1% aller Urteile veröffentlicht werden. Jörg Müller, Präsident des Oberlandesgerichts Karlsruhe, erklärt, dass Künstliche Intelligenz dazu beitragen könnte, regionale Unterschiede in der Rechtsprechung sichtbar zu machen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine signifikante Erhöhung der veröffentlichten Urteile, die von KI-Systemen analysiert werden können.
Eine solche Analyse könnte nicht nur regionale Besonderheiten aufdecken, sondern auch Prognosen über Verfahrensausgänge ermöglichen. Müller warnt jedoch vor den Risiken, die mit der Nutzung von KI verbunden sind, insbesondere der Gefahr von Diskriminierung durch fehlerhafte Trainingsdaten.
Quelle: LTO.de
Berliner Datenschutz: KI-Chatbots sorgen für eine Beschwerdeflut
Im Jahr 2025 verzeichnete die Berliner Datenschutzbeauftragte Meike Kamp einen alarmierenden Anstieg der Beschwerden, die teilweise durch KI-Chatbots generiert wurden. Von Januar bis November 2025 gab es insgesamt 8.436 Eingaben, darunter 2.644 förmliche Beschwerden. Dies entspricht einem Anstieg von rund 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Kamp sieht die Gründe für diesen Anstieg in einer zunehmenden Sensibilisierung der Bevölkerung sowie in der fortschreitenden Digitalisierung. Sie warnt jedoch vor den falschen Erwartungen, die durch KI-Chatbots geweckt werden können, da diese oft unvollständige oder falsche Informationen liefern.
Quelle: heise online
Münchner Ifo-Institut - Jeder Fünfte nutzt bei der Arbeit Künstliche Intelligenz
Eine aktuelle Studie des Münchner Ifo-Instituts zeigt, dass jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland Künstliche Intelligenz in seinem Arbeitsalltag nutzt. Dies verdeutlicht die zunehmende Integration von KI-Technologien in verschiedene Branchen und die damit verbundenen Veränderungen in der Arbeitswelt.
Die Studie hebt hervor, dass die Nutzung von KI nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch neue Herausforderungen mit sich bringt, die es zu bewältigen gilt.
Quelle: Deutschlandfunk
Quellen:
- Experte warnt: Die Menschheit verschlafe die Gefahren des KI-Wandels
- Gerichtsentscheidungen bald per KI analysiert?
- Berliner Datenschutz: KI-Chatbots sorgen für eine Beschwerdeflut
- Münchner Ifo-Institut - Jeder Fünfte nutzt bei der Arbeit Künstliche Intelligenz
- Chipaktien steigen im neuen Börsenjahr: Anleger setzen auf Künstliche Intelligenz
- „In 20 Jahren werden Leute klagen, dass Kinder mit ChatGPT nicht mehr umgehen können“













