Gary Marcus warnt: KI-Technologie stößt an ihre Grenzen und könnte Investoren schaden

Gary Marcus warnt: KI-Technologie stößt an ihre Grenzen und könnte Investoren schaden

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: KI-News

Zusammenfassung: Gary Marcus warnt vor den Grenzen der KI-Technologie und betont, dass Investoren hohe Verluste erleiden könnten; gleichzeitig zeigt eine Studie ungenaue medizinische Ratschläge von KI-Chatbots.

KI-Kritiker Gary Marcus: Warum die Technologie an ihre Grenzen stößt

Der Neurowissenschaftler und KI-Unternehmer Gary Marcus warnt seit Jahren, dass der Boom der künstlichen Intelligenz auf einem Missverständnis beruht. Er betont, dass die Large Language Models (LLM), die heute der Kern vieler KI-Anwendungen sind, niemals völlig zuverlässig sein werden. Marcus argumentiert, dass es technische Grenzen gibt, die diese Modelle nicht überschreiten können, unabhängig von der Menge an Daten, die ihnen zur Verfügung stehen.

„Investoren werden sehr viel Geld verlieren“

Die weltweiten Investitionen in KI haben mittlerweile die Schwelle von drei Billionen Dollar überschritten. Trotz der Kritik an den LLMs und der Skepsis, die sich in der Branche zunehmend verbreitet, bleibt die Technologie ein zentraler Bestandteil der globalen Wirtschaft. Marcus' Warnungen finden zunehmend Gehör, da auch andere Experten beginnen, die langfristigen Potenziale der Technologie in Frage zu stellen.

Zusammenfassung: Gary Marcus warnt vor den Grenzen der KI-Technologie und hebt hervor, dass Investoren möglicherweise hohe Verluste erleiden könnten. Die weltweiten Investitionen in KI haben drei Billionen Dollar erreicht.

Gratis-Aktion lässt KI-App von chinesischem Internetgiganten zusammenbrechen

Alibabas KI-Chatbot Qwen erlebte einen massiven Ansturm, als das Unternehmen Gutscheine für kostenlose Bestellungen verteilte. Innerhalb von nur neun Stunden gingen 10 Millionen Bestellungen ein, was dazu führte, dass die App zusammenbrach. Die Aktion sollte neue Kunden während des Frühlingsfestes gewinnen, endete jedoch in einer Entschuldigung des Unternehmens, da die Systeme der Nachfrage nicht gewachsen waren.

Die Marketingstrategie, die auch Bubble-Tea-Gutscheine beinhaltete, führte dazu, dass die App an die Spitze der Ranglisten des chinesischen App-Stores katapultiert wurde. Die enorme Nachfrage überstieg jedoch die Kapazitäten des Systems, was zu einem vorzeitigen Stopp der Gutscheinvergabe führte.

Zusammenfassung: Alibabas KI-Chatbot Qwen brach nach einer Gratis-Aktion zusammen, die 10 Millionen Bestellungen in neun Stunden generierte. Das Unternehmen entschuldigte sich für die missratene Marketingaktion.

Studie enthüllt: KI versagt oft bei Fragen zu Krankheit und Gesundheit

Eine neue Studie von Dr. Adam Mahdi von der Universität Oxford zeigt, dass KI-gestützte Chatbots häufig ungenaue oder missverständliche Antworten auf medizinische Fragen geben. Die Untersuchung ergab, dass die Wahrscheinlichkeit, eine passende Verdachtsdiagnose zu finden, bei der klassischen Internetsuche um 50% höher war als bei der Nutzung von Chatbots.

Die Studie verdeutlicht, dass die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine oft fehlerhaft ist, insbesondere wenn wichtige Informationen fehlen. Die Ergebnisse zeigen, dass menschliche Expertise entscheidend bleibt, um die Qualität der Informationen zu bewerten und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Zusammenfassung: Eine Studie zeigt, dass KI-Chatbots oft ungenaue medizinische Ratschläge geben. Die Wahrscheinlichkeit, eine korrekte Verdachtsdiagnose zu finden, ist bei klassischer Recherche höher.

Künstliche Intelligenz: Lehrer sollen KI erkennen – und Umgang mit Technik fördern

Das Thüringer Bildungsministerium setzt auf Lehrer, um den Umgang mit Künstlicher Intelligenz in Schulen zu fördern. Der Einsatz von Kontrollsoftware zur KI-Erkennung wird als fehleranfällig angesehen, weshalb Lehrer die Verantwortung übernehmen sollen, um Schüler im reflektierten Umgang mit KI zu schulen.

Eine aktuelle JIM-Studie zeigt, dass 2025 fast drei Viertel der Jugendlichen in Deutschland KI für ihre Hausaufgaben nutzen. Das Bildungsministerium erwartet von Lehrern, dass sie Aufgaben so gestalten, dass sie nicht ausschließlich mit KI gelöst werden können, um einen kritischen Umgang mit der Technologie zu fördern.

Zusammenfassung: Thüringer Lehrer sollen den Umgang mit KI in Schulen fördern, da Kontrollsoftware als unzuverlässig gilt. Eine Studie zeigt, dass viele Jugendliche KI für ihre Hausaufgaben nutzen.

Künstliche Intelligenz: Sind KI-Investitionen die Abschreibungen von morgen?

Die Diskussion über die wirtschaftlichen Auswirkungen von KI-Investitionen wird zunehmend intensiver. Experten warnen, dass KI sowohl Chancen als auch Risiken für Unternehmen birgt. Während KI erhebliche Effizienzgewinne in der Produktion und Planung verspricht, besteht die Gefahr, dass sich Wertschöpfung auf wenige große Plattformen konzentriert.

Unternehmen sollten strategisch mit KI umgehen, um ihre Stärken auszuspielen und nicht in Abhängigkeiten zu geraten. Der richtige Einsatz von KI kann den Mittelstand stärken und ihn zum Vorreiter in der Industrie machen.

Zusammenfassung: KI-Investitionen bieten sowohl Chancen als auch Risiken. Unternehmen sollten strategisch mit KI umgehen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Wird Künstliche Intelligenz die Kreislaufwirtschaft erleichtern?

Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, die Kreislaufwirtschaft erheblich zu unterstützen. Lars Börger vom nova-Institut erklärt, dass KI Unternehmen helfen kann, Innovationszyklen zu verkürzen und die Resilienz zu erhöhen. Durch den Einsatz von KI können Unternehmen effizientere Prozesse und optimierte Kreisläufe schaffen.

Die Integration von KI in die Wertschöpfungskette ermöglicht eine ganzheitliche Systemoptimierung, die für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft entscheidend ist. Unternehmen sollten KI strategisch einsetzen, um ihre Stärken auszuspielen und nicht in Abhängigkeiten zu geraten.

Zusammenfassung: KI kann die Kreislaufwirtschaft unterstützen, indem sie Innovationszyklen verkürzt und Prozesse optimiert. Unternehmen sollten KI strategisch nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Quellen: