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Gericht streicht Honorar: KI-Einsatz führt zu Unverwertbarkeit eines Gutachtens
Ein Landgericht hat die Vergütung eines medizinischen Sachverständigen auf null Euro reduziert, da wesentliche Teile seines Gutachtens ohne Hinweis per Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden. Der Sachverständige hatte eine Rechnung über 2374,50 Euro eingereicht, die jedoch als rechtlich unverwertbar eingestuft wurde.
Die Richter stellten fest, dass das Gutachten in wesentlichen Teilen unter Einsatz einer KI erstellt wurde, was der beauftragte Professor nicht offenlegte. Dies führte zu einer Analyse der typischen Merkmale von KI-generierten Texten, wie bizarre Formulierungen und monotone Satzstrukturen.
„Wenn ein Gutachten in erheblichem Umfang von einer Maschine oder Dritten erstellt wird, ohne dass der beauftragte Experte dies offenlegt, geht der Anspruch auf Honorar verloren.“ - Landgericht Darmstadt
Zusammenfassend zeigt dieser Fall, dass die Nutzung von KI in der Justiz strengen Anforderungen unterliegt und eine Offenlegungspflicht besteht, um die Verwertbarkeit von Gutachten zu gewährleisten.
(S+) Cyberagentur Enisa: EU-Sicherheitsbehörde blamiert sich mit KI-Einsatz
Die EU-Sicherheitsbehörde Enisa hat sich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in einem aktuellen Projekt blamiert. Der Einsatz der Technologie führte zu gravierenden Fehlern, die das Vertrauen in die Behörde untergraben haben. Die Behörde musste sich für die unzureichende Implementierung und die daraus resultierenden Probleme entschuldigen.
Die Vorfälle werfen Fragen zur Kompetenz und zur Handhabung von KI in sicherheitsrelevanten Bereichen auf. Experten fordern eine gründliche Überprüfung der eingesetzten Technologien und deren Auswirkungen auf die Sicherheit.
Insgesamt verdeutlicht dieser Vorfall die Herausforderungen, die mit dem Einsatz von KI in sensiblen Bereichen verbunden sind, und die Notwendigkeit einer verantwortungsvollen Implementierung.
Industrie trifft Hochschule in Pforzheim: Hybride Künstliche Intelligenz – von der Forschung in die Anwendung
Im Zentrum für Präzisionstechnik in Pforzheim fand eine Veranstaltung statt, die den Austausch zwischen Industrie und Hochschule förderte. Der Fokus lag auf hybrider Künstlicher Intelligenz, die für Sensorik, Materialerkennung und Qualitätssicherung eingesetzt wird. Professor Thomas Greiner betonte die Bedeutung der Verbindung von technischem Wissen und datengetriebener Intelligenz für industrielle Anwendungen.
Die Veranstaltung umfasste verschiedene Vorträge, darunter die Kombination physikalischer Modelle mit neuronalen Netzen zur Verbesserung der Datenqualität. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich über die neuesten Ansätze und Anwendungen der hybriden KI auszutauschen.
Zusammenfassend zeigt die Veranstaltung, wie wichtig der Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie ist, um innovative Lösungen zu entwickeln und die Anwendung von KI voranzutreiben.
Künstliche Intelligenz: Arbeitsagentur-Chef – „Das ändert sich durch KI“
Die Arbeitsagentur in Oldenburg nutzt Künstliche Intelligenz, um den Fachkräftemangel zu bewältigen. Dr. Thorsten Müller, der Chef der Agentur, sieht in der KI eher Chancen als Risiken und empfiehlt eine intensive Beschäftigung mit dem Thema. Im Dezember stieg die Arbeitslosenzahl im Ammerland leicht auf 2900, was einer Quote von 4,1 % entspricht.
Müller betont, dass die Digitalisierung und der Einsatz von KI in der Arbeitsagentur notwendig sind, um die Effizienz zu steigern und die verbleibenden Mitarbeiter in der Beratung zu entlasten. Er sieht die Notwendigkeit, sich fit zu machen und weiterzubilden, um die Vorteile der Transformation zu nutzen.
Insgesamt zeigt die Situation, dass KI nicht nur Herausforderungen, sondern auch bedeutende Chancen für die Arbeitswelt mit sich bringt.
Fit fürs Ehrenamt: Kostenloser Workshop zum Einsatz von künstlicher Intelligenz
Der Landkreis Würzburg bietet einen kostenlosen Workshop an, der sich mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Ehrenamt beschäftigt. Der Workshop zielt darauf ab, Ehrenamtlichen zu zeigen, wie sie KI sinnvoll in ihrer Vereinsarbeit nutzen können, insbesondere bei der Texterstellung und Bildbearbeitung.
Die Veranstaltung findet am 4. Februar 2026 statt und bietet interaktive Übungen, um das Wissen über KI anzuwenden. Die Anmeldung ist online möglich und richtet sich an alle freiwillig Engagierten im Landkreis.
Zusammenfassend ist dieser Workshop eine wertvolle Gelegenheit für Ehrenamtliche, sich mit den Chancen und Risiken von KI auseinanderzusetzen und deren Anwendung in der Praxis zu erlernen.
Quellen:
- Gericht streicht Honorar: KI-Einsatz führt zu Unverwertbarkeit eines Gutachtens
- (S+) Cyberagentur Enisa: EU-Sicherheitsbehörde blamiert sich mit KI-Einsatz
- Industrie trifft Hochschule in Pforzheim: Hybride Künstliche Intelligenz – von der Forschung in die Anwendung
- Künstliche Intelligenz Arbeitsagentur-Chef – „Das ändert sich durch KI“
- Fit fürs Ehrenamt: Kostenloser Workshop zum Einsatz von künstlicher Intelligenz
- Was künstliche Butter mit künstlicher Intelligenz zu tun hat













