Gericht erklärt KI-generiertes Gutachten für unverwertbar und streicht Honorar auf null

09.01.2026 117 mal gelesen 3 Kommentare

Gericht streicht Honorar: KI-Einsatz führt zu Unverwertbarkeit eines Gutachtens

Ein Landgericht hat die Vergütung eines medizinischen Sachverständigen auf null Euro reduziert, da wesentliche Teile seines Gutachtens ohne Hinweis per Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden. Der Sachverständige hatte eine Rechnung über 2374,50 Euro eingereicht, die jedoch als rechtlich unverwertbar eingestuft wurde.

Die Richter stellten fest, dass das Gutachten in wesentlichen Teilen unter Einsatz einer KI erstellt wurde, was der beauftragte Professor nicht offenlegte. Dies führte zu einer Analyse der typischen Merkmale von KI-generierten Texten, wie bizarre Formulierungen und monotone Satzstrukturen.

„Wenn ein Gutachten in erheblichem Umfang von einer Maschine oder Dritten erstellt wird, ohne dass der beauftragte Experte dies offenlegt, geht der Anspruch auf Honorar verloren.“ - Landgericht Darmstadt

Zusammenfassend zeigt dieser Fall, dass die Nutzung von KI in der Justiz strengen Anforderungen unterliegt und eine Offenlegungspflicht besteht, um die Verwertbarkeit von Gutachten zu gewährleisten.

(S+) Cyberagentur Enisa: EU-Sicherheitsbehörde blamiert sich mit KI-Einsatz

Die EU-Sicherheitsbehörde Enisa hat sich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in einem aktuellen Projekt blamiert. Der Einsatz der Technologie führte zu gravierenden Fehlern, die das Vertrauen in die Behörde untergraben haben. Die Behörde musste sich für die unzureichende Implementierung und die daraus resultierenden Probleme entschuldigen.

Die Vorfälle werfen Fragen zur Kompetenz und zur Handhabung von KI in sicherheitsrelevanten Bereichen auf. Experten fordern eine gründliche Überprüfung der eingesetzten Technologien und deren Auswirkungen auf die Sicherheit.

Insgesamt verdeutlicht dieser Vorfall die Herausforderungen, die mit dem Einsatz von KI in sensiblen Bereichen verbunden sind, und die Notwendigkeit einer verantwortungsvollen Implementierung.

Industrie trifft Hochschule in Pforzheim: Hybride Künstliche Intelligenz – von der Forschung in die Anwendung

Im Zentrum für Präzisionstechnik in Pforzheim fand eine Veranstaltung statt, die den Austausch zwischen Industrie und Hochschule förderte. Der Fokus lag auf hybrider Künstlicher Intelligenz, die für Sensorik, Materialerkennung und Qualitätssicherung eingesetzt wird. Professor Thomas Greiner betonte die Bedeutung der Verbindung von technischem Wissen und datengetriebener Intelligenz für industrielle Anwendungen.

Die Veranstaltung umfasste verschiedene Vorträge, darunter die Kombination physikalischer Modelle mit neuronalen Netzen zur Verbesserung der Datenqualität. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich über die neuesten Ansätze und Anwendungen der hybriden KI auszutauschen.

Zusammenfassend zeigt die Veranstaltung, wie wichtig der Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie ist, um innovative Lösungen zu entwickeln und die Anwendung von KI voranzutreiben.

Künstliche Intelligenz: Arbeitsagentur-Chef – „Das ändert sich durch KI“

Die Arbeitsagentur in Oldenburg nutzt Künstliche Intelligenz, um den Fachkräftemangel zu bewältigen. Dr. Thorsten Müller, der Chef der Agentur, sieht in der KI eher Chancen als Risiken und empfiehlt eine intensive Beschäftigung mit dem Thema. Im Dezember stieg die Arbeitslosenzahl im Ammerland leicht auf 2900, was einer Quote von 4,1 % entspricht.

Müller betont, dass die Digitalisierung und der Einsatz von KI in der Arbeitsagentur notwendig sind, um die Effizienz zu steigern und die verbleibenden Mitarbeiter in der Beratung zu entlasten. Er sieht die Notwendigkeit, sich fit zu machen und weiterzubilden, um die Vorteile der Transformation zu nutzen.

Insgesamt zeigt die Situation, dass KI nicht nur Herausforderungen, sondern auch bedeutende Chancen für die Arbeitswelt mit sich bringt.

Fit fürs Ehrenamt: Kostenloser Workshop zum Einsatz von künstlicher Intelligenz

Der Landkreis Würzburg bietet einen kostenlosen Workshop an, der sich mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Ehrenamt beschäftigt. Der Workshop zielt darauf ab, Ehrenamtlichen zu zeigen, wie sie KI sinnvoll in ihrer Vereinsarbeit nutzen können, insbesondere bei der Texterstellung und Bildbearbeitung.

Die Veranstaltung findet am 4. Februar 2026 statt und bietet interaktive Übungen, um das Wissen über KI anzuwenden. Die Anmeldung ist online möglich und richtet sich an alle freiwillig Engagierten im Landkreis.

Zusammenfassend ist dieser Workshop eine wertvolle Gelegenheit für Ehrenamtliche, sich mit den Chancen und Risiken von KI auseinanderzusetzen und deren Anwendung in der Praxis zu erlernen.

Quellen:

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Das Thema mit der KI in Gutachten ist echt spannend und gleichzeitig auch irgendwie erschreckend. Wenn man bedenkt, dass jemand seine Expertise und sein Wissen einfach mal durch eine Maschine ersetzen lässt, ohne das zu sagen? Das geht ja gar nicht! Ich meine, klar, KI kann echt hilfreich sein, aber die Leute erwarten doch von einem Experten, dass er auch wirklich selbst was beisteuert. Wer weiß denn, ob die Maschine überhaupt die richtigen Schlüsse zieht? In der Medizin ist das ja besonders kritisch. Da geht's schließlich um Menschenleben!

Ich fand besonders interessant, dass das Gericht die Bezahlung einfach auf null Euro gesetzt hat. Das ist schon eine klare Ansage. Wenn ich als Sachverständiger mich einfach auf die Technik verlasse und die eigentliche Denkarbeit nicht mache, muss ich halt auch mit Konsequenzen rechnen. Damit wird vielleicht auch anderen Experten klar, dass sie ihr Handwerk nicht verleugnen sollten.

Und zu der Cyberagentur Enisa - das ist ja ein weiterer Beweis, dass man KI mit Bedacht einsetzen sollte. Fehler, die das Vertrauen in eine Behörde untergraben, sind nicht gerade optimal. Das muss auch bei den anderen Bereichen, wie in der Industrie in Pforzheim, ganz anders laufen, wo Professor Greiner ja anscheinend versucht, die Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen. Da kann ich nur sagen: Je mehr Austausch, desto besser!

Was ich aber wirklich gut finde, ist der kostenlose Workshop für Ehrenamtliche. Da wird endlich versucht, den Leuten aufzuzeigen, wie sie KI sinnvoll nutzen können, statt einfach nur vor der Technologie zu warnen. Ich hoffe, das motiviert ein paar Leute, mitzumachen und sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, anstatt es nur als Bedrohung zu sehen. Ist ja nicht alles schlecht, was die Technologie mit sich bringt!
Ich finde es total spannend, dass beim Workshop für Ehrenamtliche die Vorteile von KI so in den Vordergrund gestellt werden. Es ist wichtig, dass nicht nur über die Risiken geredet wird, sondern dass die Leute auch lernen, wie sie die Technik für ihre guten Zwecke nutzen können. Hoffentlich motiviert das viele, aktiv mitzumachen und neue Ideen zu entwickeln!
Finde den kostenlosen Workshop für Ehrenamtliche echt klasse, da können Leute lernen, wie man KI wirklich sinnvoll einsetzen kann, statt nur panisch davor zurückzuschrecken!

Zusammenfassung des Artikels

Ein Landgericht hat das Honorar eines Sachverständigen auf null Euro reduziert, da sein Gutachten wesentliche Teile enthielt, die ohne Offenlegung von KI erstellt wurden. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit einer transparenten Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Justiz und anderen Bereichen.

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