KI im Alltag: Von Smart Mirrors bis zur Rettung von Stadtbäumen

03.04.2025 140 mal gelesen 6 Kommentare

Warum ein KI-Spiegel Männern Brüste verleiht

Ein innovativer "Smart Mirror", entwickelt von der Designerin Vanessa Kuhfs, sorgt für Aufsehen. Der Spiegel, der auf Künstlicher Intelligenz basiert, verändert das Erscheinungsbild der Nutzer auf Basis von Sprachbefehlen. Männer, die ein Kleid ausprobieren möchten, erhalten nicht nur die passende Kleidung, sondern auch Brüste. Dies liegt an den Trainingsdaten der KI, die überwiegend Bilder von Frauen in Kleidern enthalten. Laut Kuhfs spiegelt die Technologie gesellschaftliche Schönheitsnormen wider, da sie auf idealisierten Bildern und teilweise auch pornografischen Inhalten basiert.

Der "Smart Mirror" wird unter anderem im Rahmen des Girls' Day eingesetzt, um jungen Frauen die Funktionsweise und die ethischen Herausforderungen von KI näherzubringen. Kuhfs betont, dass die Verzerrungen in der KI-Entwicklung oft auf gesellschaftliche Vorurteile zurückzuführen sind, die in die Trainingsdaten einfließen.

„Kann Technik wertfrei oder neutral sein, wenn wir es nicht sind?“ – Vanessa Kuhfs

Zusammenfassung: Der "Smart Mirror" zeigt, wie gesellschaftliche Vorurteile in KI-Systeme einfließen. Er dient als Werkzeug zur Reflexion und Aufklärung über die Funktionsweise von Künstlicher Intelligenz.

Ergo: KI macht Jobs menschlicher

Die Ergo Gruppe setzt Künstliche Intelligenz entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette ein. Laut Mark Klein, Chief Digital Officer der Ergo Gruppe, nutzen bereits 60 Prozent der Mitarbeitenden in Deutschland die KI-Tools, darunter den firmeneigenen Assistenten Ergo GPT. Dieser hilft bei der Automatisierung von Routineaufgaben wie der Dokumentenbearbeitung und ermöglicht Effizienzsteigerungen von bis zu 20 Prozent.

Ein besonderes Format namens "Digital Morning" fördert die Akzeptanz der Technologie. Mitarbeitende teilen ihre Erfahrungen mit den KI-Tools, was die Nutzung weiter steigern soll. Klein betont, dass KI die Arbeit menschlicher macht, da sie monotone Aufgaben übernimmt und den Mitarbeitenden mehr Zeit für anspruchsvollere Tätigkeiten lässt.

Zusammenfassung: Die Ergo Gruppe zeigt, wie KI nicht nur Effizienz steigert, sondern auch die Arbeitsqualität verbessert, indem sie Routineaufgaben automatisiert und den Fokus auf kreative Tätigkeiten lenkt.

KI überrollt den Kinderbuchmarkt

Seit der Einführung von ChatGPT im Jahr 2022 hat sich der Kinderbuchmarkt stark verändert. KI-generierte Bücher fluten Plattformen wie Amazon, oft ohne Kennzeichnung. Dies stellt eine Bedrohung für traditionelle Autoren und Illustratoren dar, deren Werke häufig als Trainingsdaten für die KI dienen, ohne dass sie dafür entschädigt werden. Ein Beispiel ist die Fähigkeit von KI, Bilder im Stil des japanischen Studios Ghibli zu erzeugen, was zu rechtlichen und ethischen Diskussionen führt.

Gleichzeitig eröffnen sich neue Möglichkeiten: Eltern können personalisierte Kinderbücher erstellen, in denen ihre Kinder die Hauptrolle spielen. Start-ups bieten entsprechende Dienstleistungen an, die auf KI-Modellen basieren. Dennoch regt sich Widerstand in der Branche. Einige Verlage, wie Kindermann, haben sich verpflichtet, keine KI-generierten Inhalte zu verwenden.

Zusammenfassung: KI revolutioniert den Kinderbuchmarkt, bringt jedoch ethische Herausforderungen mit sich. Während neue kreative Möglichkeiten entstehen, kämpfen traditionelle Akteure um den Erhalt ihrer Rechte und Arbeitsweisen.

KI als Retter für Stadtbäume

Ein Forschungsteam aus Japan hat ein KI-System namens "Plant Doctor" entwickelt, das den Gesundheitszustand von Stadtbäumen anhand von Videomaterial analysiert. Die Technologie nutzt Algorithmen wie YOLOv8 und DeepSORT, um Schäden an Blättern zu erkennen. Das System ist skalierbar und kann mit Kameras an Drohnen oder städtischen Fahrzeugen wie Müllwagen betrieben werden, wodurch zusätzliche Ressourcen eingespart werden.

Ein großer Vorteil von "Plant Doctor" ist, dass die Analyse die Pflanzen nicht belastet, da keine physischen Proben entnommen werden müssen. Die Methode ermöglicht eine effiziente und schonende Überwachung der Pflanzengesundheit, was besonders in urbanen Gebieten mit wachsender Komplexität von Vorteil ist.

Zusammenfassung: "Plant Doctor" bietet eine innovative und ressourcenschonende Lösung zur Überwachung der Gesundheit von Stadtbäumen, indem es KI-gestützte Bildanalysen einsetzt.

Quellen:

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Die Idee mit der KI-Überwachung für Stadtbäume find ich echt genial, aber wie steht's eigentlich mit dem Datenschutz bei den Kameras – wird da irgendwo drauf geachtet?
Es ist echt krass, wie KI jetzt sogar beim Kinderbuchmarkt rumsucht und dan Autoren eigentlcih die Ideen klaut, aber hey – personalisierte Bücher für Kiddis klingen saucool! Ich frag mich aber, warum der Spiegel für Männer gleich Brüste machen muss, voll unnötig? Man kann doch auch einfach die Kleidung zeigen, oder?
Also das Thema mit KI und Kinderbüchern find ich heikrisch. Wenn die Bücher so massenweise von KI erstellt werden, wie stellt man dann sicher das die auch wirklich pädagogisch sinnvoll sind?? Eltern könnten ja dann total falsche Botschaften für ihre Kids mitgeben, nur weil die KI das falsch gelernt hat. Aber ich find die Idee von personalisierten Büchern trotzdem cool... nur müsste das besser überwacht werden!
Also Leute, ich hab das gelesen mit dem Smart Smeigsel (oder wie das hieß, haha) und ehrlich gesagt find ich das schon bissl schräg. Also Männer kriegen dann Brüste, wenn sie ein Kleid anziehn? Hä, wieso? Das klingt doch mehr nach nem Gag als nach ner serioösen KI-Technologie, oder? Aber klar – es zeigt wohl, wie krass wir unsere Gesellschafts-Normen überall reindrücken, selbst in KI. Habt ihr eig. mitbekommen, dass dat Trainingsdatzen Ponos beinhalten? Kein Wunder, dass das Ding dann solche absurden Ergebnisse spuckt. Und wer hat das eig. kontrolliert? Gibt’s keine KI für KI-Checks oder sowas?

Wobei, ey, bei den Kinderbüchern merk ich grad – das is ja auch so ein Ding wo’s wild wird. Da fluten die KI-Bücher den Markt und keiner blickt mehr durch. Ich glaub, wenn ich so’n personalisiertes Buch für meinen Neffen kreiere, wär das schon cool, aber wenn dann drünter steht „von KI geschrieben“, is der Zauber auch wieder weg, oder? Stell euch das mal vor: Ein Kinderbuch wie Ghibli-Style, mega süß, aber so bitter, weil dabei Original-Künstler übergangen werden? Mal ehrlich, sowas müsst voll verboten werden, oder?

Ach und der Ergo-Kram mit “KI mach Jobs menschlicher“ – das ist doch auch so’n Buzzwort-Quatsch, oder? Also klar, routinen weg, aber dann sitzt man ja immer noch am Rechner und checkt ob die KI keinen Mist gebaut hat. Bist du quasi der Babysitter für ne KI, lol. Nee, das machts nicht menschlicher, eher komplizierter.

Zum Schluss fällt mir noch der “Plant Doktor” ein – find ich super, dass sowas eigendlich erfunden wurde. Hab aber gelesen dass Vögel an Drohnen oft Panik kriegen. Wär ja blöd, wenn dat so n Nebeneffekt wäre. Irgendwie klingt KI nich immer nachhaltig, aber vielleicht bin ich auch einfach zu skeptisch.
Also ich find's ja interessant, wie hier alle über die Technik sprechen, aber kaum jemand hat den Punkt erwähnt, dass der "Smart Mirror" ja quasi unfreiwillig unsere Schönheitsideale offenlegt. Ich mein, das zeigt doch, wie voreingenommen nicht nur wir, sondern auch die KI-Systeme sind, oder? Vielleicht sollte man statt Brust-Features lieber daran arbeiten, die Datenbasis diverser zu machen – wäre doch ein besserer Ansatz, oder?
Also der Artikel war ja wirklich ein wilder Ritt durch die Welt der KI, aber ich find's super, wie vielseitig die Anwendungen mittlerweile sind. Was mich aber echt zum Grübeln gebracht hat, ist dieser Punkt mit KI und Kinderbüchern. Ich mein, klar ist es cool, wenn Eltern mal eben personalisierte Bücher für ihre Kids erstellen können, aber gleichzeitig hat das doch auch echt was Problematisches, oder? Es macht mir irgendwie Sorgen, welche Auswirkungen das auf traditionelle Autoren hat. Oder auf die Kreativität allgemein. Wenn alles nur noch schnell von einer Maschine generiert wird, geht da doch auch ein bisschen die Seele eines Buches verloren, zumindest finde ich das.

Und zu der Sache mit diesen nicht gekennzeichneten KI-Büchern – wieso gibt es dafür eigentlich keine klaren Regelungen? Das ist doch das Mindeste, dass man weiß, ob ein Mensch oder eine Maschine dahinter steckt. Irgendwie fühle ich da mit den Autoren und Illustratoren mit, die in ihren Stil so viel Herzblut stecken, nur um dann festzustellen, dass ihre Arbeit einfach als "Futter" für so ein KI-System verwendet wurde. Da läuft meiner Meinung nach echt was schief.

Was ich aber mega spannend finde, ist das Konzept von „Plant Doctor“. Für Stadtbäume, die natürlich echt oft vernachlässigt werden, ist das sicherlich ein Gamechanger. Da könnte man fast philosophisch werden und überlegen, ob sich unser Fokus in der KI-Entwicklung von Luxus (wie Smart Mirrors) nicht mehr in Richtung Umwelt und Nachhaltigkeit verschieben sollte. Ich mein, von „Brüste für Männer im Spiegel“ haben wir ja alle nicht wirklich was... aber gesunde Bäume in der Stadt betreffen uns am Ende doch irgendwie alle.

Zusammenfassung des Artikels

Der Artikel beleuchtet verschiedene Einsatzbereiche von KI, darunter gesellschaftliche Reflexion durch einen Smart Mirror, Effizienzsteigerung in Unternehmen, ethische Herausforderungen im Kinderbuchmarkt und innovative Lösungen wie die Überwachung von Stadtbäumen. Dabei zeigt sich sowohl das Potenzial als auch die Notwendigkeit eines kritischen Umgangs mit Künstlicher Intelligenz.