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KI kann Schüler träge und desinteressiert machen, sagt eine neue Studie
Eine aktuelle Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Schulen zwar bei der Lösung von Aufgaben helfen kann, jedoch nicht zwangsläufig zu einem besseren Lernen führt. Die Studie stellt fest, dass Schüler, die häufig auf KI-Tools zurückgreifen, tendenziell weniger engagiert sind und die mentale Anstrengung, die für das Lernen erforderlich ist, nachlässt. Dies könnte langfristig den Lernfortschritt behindern.
Die Untersuchung ergab, dass Schüler mit Zugang zu allgemeinen Chatbots zwar bessere Ergebnisse bei Aufgaben erzielen, jedoch in Prüfungssituationen, in denen diese Tools nicht verwendet werden dürfen, oft schlechter abschneiden. Im Gegensatz dazu zeigen Schüler, die KI-Anwendungen mit einem klaren pädagogischen Ziel nutzen, signifikante Verbesserungen in ihren Lernergebnissen. Die OECD empfiehlt daher, KI in Schulen selektiv und zielgerichtet einzusetzen, um die Lernprozesse zu bereichern.
„Die Anwendungen sollten das Lernen bereichern und nicht dafür sorgen, dass Schüler sich kognitiv weniger anstrengen.“
Zusammenfassung: Der Einsatz von KI in Schulen kann Schüler träge machen, wenn er nicht gezielt eingesetzt wird. KI-Tools sollten das Lernen unterstützen, um Engagement und Verständnis zu fördern.
Kaum Mehrwert in Firmen: Ist KI doch eine Enttäuschung?
Eine weltweite Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC zeigt, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in vielen Unternehmen bislang kaum messbare Ergebnisse liefert. In Deutschland berichteten nur 11 Prozent der befragten CEOs von höheren Umsätzen durch KI, während global 29 Prozent dieser Meinung sind. Zudem gaben lediglich 16 Prozent der deutschen CEOs an, dass sie durch KI gesunkene Kosten verzeichnen konnten, im globalen Durchschnitt waren es 26 Prozent.
Die Umfrage ergab, dass nur 12 Prozent der weltweit befragten CEOs sowohl Umsatzsteigerungen als auch Kostensenkungen durch KI erzielen konnten. In Deutschland waren es sogar nur 2 Prozent. Über die Hälfte der befragten CEOs sieht bislang keine Verbesserung der Geschäftsergebnisse durch KI-Initiativen. PwC-Deutschland-Chefin Petra Justenhoven kommentierte, dass es eine Diskrepanz zwischen hohen Erwartungen und der ernüchternden Realität gibt.
„Die Ergebnisse zur KI-Adoption zeigen eine Diskrepanz zwischen hohen Erwartungen und einer ernüchternden Realität.“
Zusammenfassung: Der Einsatz von KI in Unternehmen zeigt bislang enttäuschende Ergebnisse, mit nur wenigen CEOs, die von messbaren Vorteilen berichten. Die Diskrepanz zwischen Erwartungen und Realität ist signifikant.
Aufgespießt: Wie künstliche Intelligenz eine Hochzeit vermasselt
Ein niederländisches Paar musste erfahren, dass ihre Hochzeit aufgrund eines mit ChatGPT erstellten Standesamts-Textes ungültig ist. Der Text enthielt nicht die erforderliche Formulierung, dass sich beide Partner die Erfüllung aller ehelichen Pflichten versprechen. Ein Gericht entschied, dass ohne diese Formulierung keine Ehe zustande kommen kann, was das Paar in eine „wilde Ehe“ zurückversetzte.
Die Situation wirft Fragen auf, wer für den Fehler verantwortlich ist und ob KI-Tools in sensiblen Bereichen wie der Bürokratie zuverlässig eingesetzt werden können. Die betroffenen Eheleute stehen nun vor der Herausforderung, ob sie einen weiteren Versuch wagen sollten, ihre Ehe zu legitimieren.
„Die Frage ist jetzt nur, wer aus der Hochzeitsgesellschaft den KI-Fehler gepetzt hat.“
Zusammenfassung: Eine Hochzeit wurde aufgrund eines fehlerhaften KI-generierten Textes für ungültig erklärt, was die Zuverlässigkeit von KI in bürokratischen Angelegenheiten in Frage stellt.
WEF 2026 in Davos: Google-Legende Eric Schmidt warnt Europa vor KI-Revolution
Eric Schmidt, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Google, warnte beim Weltwirtschaftsforum in Davos, dass Europa dringend Milliarden Euro investieren müsse, um ein auf Open-Source basierendes KI-Modell zu entwickeln. Er betonte, dass Europa sonst in die Abhängigkeit von leistungsstarken chinesischen KI-Modellen geraten könnte, die kostenlos angeboten werden.
Schmidt kritisierte die fehlende KI-Strategie in Europa und hob hervor, dass die Ausbildung und Qualifikation von Talenten die einzige Säule sei, auf die sich Europa derzeit stützen könne. Er forderte eine schnelle und umfassende Investition in KI-Technologien, um im globalen Wettbewerb nicht zurückzufallen.
„Die einzige Säule, auf die sich Europa derzeit noch sicher stützen könne, sei die Ausbildung und Qualifikation seiner Talente.“
Zusammenfassung: Eric Schmidt fordert Europa auf, in KI zu investieren, um nicht von chinesischen Modellen abhängig zu werden. Die Ausbildung von Talenten wird als entscheidend für die Zukunft angesehen.
Künstliche Intelligenz: Wie schulweite KI-Konzepte Mehrwert schaffen
Der erstmals vergebene KI-Schulpreis zeichnet sieben Schulen aus, die Künstliche Intelligenz pädagogisch sinnvoll einsetzen. Diese Schulen zeigen, wie erfolgreiches Lernen mit KI aussehen kann und welche Konzepte dabei helfen, den Unterricht zu bereichern.
Die Auszeichnung soll als Anreiz dienen, KI in Schulen weiter zu integrieren und innovative Ansätze zu fördern, die den Schülern zugutekommen. Die Gewinner des Preises demonstrieren, dass KI nicht nur ein technisches Werkzeug, sondern auch ein wertvolles pädagogisches Hilfsmittel sein kann.
Zusammenfassung: Schulen, die KI erfolgreich einsetzen, werden ausgezeichnet, um innovative Lernansätze zu fördern und den Mehrwert von KI im Bildungsbereich zu demonstrieren.
Quellen:
- KI kann Schüler träge und desinteressiert machen, sagt eine neue Studie
- Kaum Mehrwert in Firmen: Ist KI doch eine Enttäuschung?
- Aufgespießt: Wie künstliche Intelligenz eine Hochzeit vermasselt
- WEF 2026 in Davos: Google-Legende Eric Schmidt warnt Europa vor KI-Revolution
- Künstliche Intelligenz: Wie schulweite KI-Konzepte Mehrwert schaffen
- Vortrag über Ethische Intelligenz: Bringt uns KI moralisch weiter?













