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Millionengrab: Warum viele Unternehmen an KI scheitern
Künstliche Intelligenz hat in zahlreichen Unternehmen Einzug gehalten, doch eine neue MIT-Studie zeigt, dass fast alle KI-Pilotprojekte in Firmen scheitern und dadurch Millionen verbrannt werden. Im Jahr 2024 nutzten 19,75 Prozent der Unternehmen in Deutschland Künstliche Intelligenz, was einen Anstieg im Vergleich zu 11,6 Prozent im Vorjahr darstellt.
Die Studie zeigt, dass lediglich fünf Prozent der KI-Pilotprojekte in Unternehmen eine schnelle Umsatzsteigerung erzielen können. Der Großteil, also 95 Prozent, hat kaum oder gar keinen messbaren Einfluss auf die Gewinn- und Verlustrechnung des jeweiligen Unternehmens. Die Forscher identifizierten eine „Lernlücke“, die vor allem durch eine mangelhafte Integration in Unternehmen entsteht.
„Einige Pilotprojekte großer Unternehmen und jüngerer Start-ups sind mit generativer KI wirklich erfolgreich“, erklärt Aditya Challapally, Hauptautor der Studie.
Zusammenfassung: Die MIT-Studie zeigt, dass nur fünf Prozent der KI-Pilotprojekte erfolgreich sind, während 95 Prozent scheitern. Eine mangelhafte Integration und falsche Ressourcenausrichtung sind Hauptursachen.
Manipulierte KI-Bilder: Pornografische Deepfakes bald strafbar?
Immer häufiger werden mit Fotos von Frauen manipulierte Pornos erstellt, auch mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist eines der Opfer, da manipulierte Aufnahmen von ihr auf einer Porno-Plattform geteilt wurden. Das Problem der sogenannten Deepfakes ist seit Jahren bekannt, wobei insbesondere Frauen betroffen sind.
Josephine Ballon von HateAid betont, dass einige Apps zur Erstellung sexualisierter Deepfakes sogar so programmiert sind, dass sie nur Frauen erkennen. Dies führt zu einer nachhaltigen Schädigung des Rufs der betroffenen Frauen und kann zu Schlafstörungen und Angstzuständen führen.
„Der Aufwand, ein Deepfake zu erstellen, ist sehr gering und steht in keinem Verhältnis zu den schweren Schäden, die es anrichten kann“, sagt Ballon.
Zusammenfassung: Deepfake-Pornos, die Frauen sexualisiert darstellen, könnten bald strafbar werden. Die Technologie ist leicht zugänglich und führt zu schwerwiegenden Schäden für die Betroffenen.
Germanistin Li Yuan: Künstliche Intelligenz schadet Deutschlernen
Die Germanistin Li Yuan, die für ihre Verdienste im Bereich des Deutschunterrichts in China mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet wurde, warnt, dass Künstliche Intelligenz dem Deutschlernen schadet. Viele Schüler glauben, sie müssten keine Fremdsprachen mehr lernen, da KI die Übersetzung übernehmen kann.
Yuan betont, dass Sprache für Linguisten mehr ist als nur ein Werkzeug. Sie sieht die Notwendigkeit, die Sprachkenntnisse zu bewahren und zu fördern, um kulturelle Normen zu hinterfragen und persönliche Entscheidungen zu treffen.
„Sprache ist das bildende Organ des Gedankens“, erklärt Yuan.
Zusammenfassung: Li Yuan warnt, dass KI dem Deutschlernen schadet, da viele Schüler glauben, sie müssten keine Sprachen mehr lernen. Sie betont die Bedeutung der Sprache für das Verständnis von Kultur und Identität.
Anfrage der Grünen: Vorerst kein Einsatz von künstlicher Intelligenz im Sonnenbad
In Rommerskirchen wird der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Sonnenbad vorerst nicht umgesetzt. Die Grünen hatten angefragt, ob KI zur Verbesserung der Sicherheit im Schwimmbad eingesetzt werden könnte. Die Gemeinde verweist jedoch auf steigende Kosten und die Tatsache, dass Personal nicht eingespart werden kann.
Die Diskussion über den Einsatz von KI in Schwimmbädern zeigt, dass die Technologie in vielen Bereichen getestet wird, jedoch nicht überall sofort implementiert werden kann. Die Gemeinde bleibt skeptisch gegenüber den möglichen Einsparungen durch KI.
Zusammenfassung: Der Einsatz von KI im Rommerskirchener Sonnenbad wird vorerst nicht umgesetzt, da die Gemeinde auf steigende Kosten hinweist und Personal nicht eingespart werden kann.
Alibaba: Umsatzerwartung verfehlt – Blick auf Künstliche Intelligenz
Alibaba hat die Umsatzerwartungen nicht erfüllt, was Fragen zur Rolle von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen aufwirft. Die genauen Details zu den finanziellen Ergebnissen wurden nicht veröffentlicht, jedoch ist der Blick auf die KI-Strategie des Unternehmens von Bedeutung.
Die Herausforderungen, vor denen Alibaba steht, spiegeln die Schwierigkeiten wider, die viele Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz erleben. Die Integration von KI in Geschäftsmodelle bleibt eine komplexe Aufgabe.
Zusammenfassung: Alibaba hat die Umsatzerwartungen verfehlt, was die Herausforderungen bei der Integration von Künstlicher Intelligenz in Geschäftsmodelle verdeutlicht.
Quellen:
- Millionengrab: Warum viele Unternehmen an KI scheitern
- Manipulierte KI-Bilder: Pornografische Deepfakes bald strafbar?
- Germanistin Li Yuan: Künstliche Intelligenz schadet Deutschlernen
- Anfrage der Grünen: Vorerst kein Einsatz von künstlicher Intelligenz im Sonnenbad
- Alibaba: Umsatzerwartung verfehlt – Blick auf Künstliche Intelligenz
- Ki-Chatbots in der Immobilienverwaltung
- »Wired« und »Business Insider« löschen Artikel, die offenbar von KI-Autorin verfasst wurden
- Deutsch-französische Erklärung - Ökonomen fordern KI-Rechencampus
- Hessen sieht sich bei KI-Videoüberwachung in der Vorreiterrolle
- Experte warnt: Warum KI-Bilder von Tieren problematisch sind
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