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KI-Schwärme: Neue Gefahr für die Demokratie?
Forschende warnen vor den potenziellen Gefahren von KI-Schwärmen, die als Gruppen künstlicher Persönlichkeiten auftreten und die Illusion einer Mehrheitsmeinung erzeugen könnten. Diese Systeme unterscheiden sich erheblich von früheren Bot-Netzwerken, da sie über viele Plattformen hinweg agieren und sich gegenseitig bestätigen können. David Garcia, Sozialdatenforscher an der Universität Konstanz, hebt hervor, dass diese KI-Schwärme in der Lage sind, einen künstlichen gesellschaftlichen Konsens zu schaffen, was die Demokratie gefährden könnte.
„Jetzt können sie große Sprachmodelle - also LLMs - nicht nur zur Entwicklung einzelner Chatbots einsetzen, sondern auch, um eine alternative Gesellschaft zu simulieren.“ - David Garcia
Die Gefahr liegt nicht in einzelnen Falschmeldungen, sondern in einem künstlich erzeugten Konsens, der gesellschaftliche Normen verschieben kann. Garcia warnt, dass es noch keinen bestätigten Fall eines voll entwickelten KI-Schwarms gibt, jedoch erste KI-gesteuerte Netzwerke bereits entdeckt wurden. Um demokratische Prozesse zu schützen, plädiert das Forschungsteam für frühzeitige Gegenmaßnahmen.
Zusammenfassung: KI-Schwärme könnten die Demokratie gefährden, indem sie einen künstlichen Konsens erzeugen. Frühzeitige Gegenmaßnahmen sind notwendig, um demokratische Prozesse zu schützen.
KI und Mathematik: Wie KI bei der bislang größten Herausforderung abschnitt
Die „First Proof“-Challenge hat gezeigt, dass Künstliche Intelligenz derzeit nicht in der Lage ist, Mathematiker zu ersetzen. Bei diesem Test, der am 5. Februar 2026 vorgestellt wurde, konnten KI-Modelle nur zwei von zehn mathematischen Problemen korrekt lösen. Die Fachleute hinter der Challenge wählten Aufgaben aus, die Kreativität erforderten, was die Grenzen der aktuellen KI-Systeme aufzeigte.
Die Ergebnisse der Challenge wurden am Valentinstag veröffentlicht, wobei die KI-Modelle zwar überzeugende Beweise lieferten, jedoch nur zwei davon korrekt waren. Die Herausforderung hat auch eine Community von KI-Enthusiasten innerhalb der Mathematik hervorgebracht, die aktiv an der Lösung der Probleme arbeitete.
Zusammenfassung: KI hat bei der „First Proof“-Challenge nur zwei von zehn mathematischen Problemen korrekt gelöst, was die Grenzen der aktuellen Systeme aufzeigt.
21-Jähriger plante Messerattentat – mit Künstlicher Intelligenz
Ein 21-Jähriger in Bayern plante ein Messerattentat mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Die Ermittlungen zeigen, dass der junge Mann KI-gestützte Tools nutzte, um seine Tat zu planen und durchzuführen. Dies wirft ernsthafte Fragen zur Sicherheit und den potenziellen Gefahren von KI-Technologien auf, insbesondere in Bezug auf ihre Nutzung für kriminelle Zwecke.
Die Behörden haben den Fall als alarmierend eingestuft und betonen die Notwendigkeit, die Nutzung von KI in sensiblen Bereichen zu regulieren. Der Vorfall verdeutlicht, wie KI sowohl für positive als auch für negative Zwecke eingesetzt werden kann.
Zusammenfassung: Ein 21-Jähriger plante ein Messerattentat mit Hilfe von KI, was die Gefahren der Technologie für kriminelle Zwecke aufzeigt.
Mehr Einsatz von KI - Versicherer Ergo will 1.000 Arbeitsplätze abbauen
Der Versicherer Ergo plant bis zum Jahr 2030 den Abbau von etwa 1.000 Arbeitsplätzen, um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu erhöhen. Diese Entscheidung ist Teil einer umfassenden Strategie, die darauf abzielt, die Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken. Die Automatisierung von Prozessen durch KI wird als Schlüssel zur Zukunft des Unternehmens angesehen.
Die Maßnahme wird von der Unternehmensführung als notwendig erachtet, um im Wettbewerb bestehen zu können. Die betroffenen Mitarbeiter wurden bereits informiert, und es wird erwartet, dass der Abbau schrittweise erfolgt.
Zusammenfassung: Ergo plant den Abbau von 1.000 Arbeitsplätzen bis 2030, um den Einsatz von KI zu erhöhen und die Effizienz zu steigern.
KI-Kurse: Der große Schwindel mit den Weiterbildungen
In Deutschland gibt es zahlreiche Angebote für KI-Weiterbildungen, die oft als staatlich gefördert beworben werden. Recherchen zeigen jedoch, dass viele Anbieter mehr an Profit interessiert sind als an der tatsächlichen Ausbildung der Teilnehmer. Kritiker vergleichen diese Angebote mit „Coronatestzentren 2.0“, die nur darauf abzielen, schnell Geld zu verdienen.
Die Kurse versprechen, Teilnehmer in nur fünf Wochen zu KI-Experten auszubilden, was in der Praxis jedoch oft nicht eingehalten wird. Die Qualität der Ausbildung und die tatsächlichen Fähigkeiten, die vermittelt werden, stehen häufig in Frage.
Zusammenfassung: Viele KI-Weiterbildungsangebote in Deutschland sind kritisch zu betrachten, da sie oft mehr auf Profit aus sind als auf die tatsächliche Ausbildung der Teilnehmer.
Künstliche Intelligenz: Adani will Indien mit 100-Milliarden-Investition an die KI-Spitze bringen
Der indische Mischkonzern Adani plant eine Investition von 100 Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren, um Indien im globalen Wettbewerb um Künstliche Intelligenz zu positionieren. Die bis 2035 geplanten Anlagen sollen mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Konzernchef Gautam Adani betont, dass Indien nicht hinterherlaufen, sondern das KI-Jahrhundert gestalten wird.
Diese Investition könnte auch weitere 150 Milliarden Dollar an Investitionen in verwandte Branchen auslösen. Adani plant, die bestehende Rechenzentrumskapazität von zwei auf fünf Gigawatt auszubauen und bestehende Partnerschaften mit großen Technologiefirmen zu erweitern.
Zusammenfassung: Adani investiert 100 Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren, um Indien im globalen Wettbewerb zu positionieren und erneuerbare Energien zu nutzen.
Quellen:
- KI-Schwärme: Neue Gefahr für die Demokratie?
- KI und Mathematik: Wie KI bei der bislang größten Herausforderung abschnitt
- 21-Jähriger plante Messerattentat – mit Künstlicher Intelligenz
- Mehr Einsatz von KI - Versicherer Ergo will 1.000 Arbeitsplätze abbauen
- KI-Kurse: Der große Schwindel mit den Weiterbildungen
- Künstliche Intelligenz: Adani will Indien mit 100-Milliarden-Investition an die KI-Spitze bringen













