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Künstliche Intelligenz: KI ist kreativer als der Durchschnittsmensch
Eine aktuelle Studie unter der Leitung des Informatikers Yoshua Bengio von der Universität Montreal zeigt, dass KI-Systeme wie ChatGPT in der Lage sind, ein kreatives Niveau zu erreichen, das dem des durchschnittlichen Menschen entspricht. In der Untersuchung wurden mehr als 100.000 menschliche Teilnehmer mit neun verschiedenen KI-Modellen verglichen, darunter GPT-4, Claude und Gemini. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ veröffentlicht.
Die Probanden mussten zehn Wörter aufschreiben, die semantisch wenig miteinander zu tun haben, um ihre Fähigkeit zur Bildung origineller Assoziationen zu testen. Dabei schnitt GPT-4 im Durchschnitt besser ab als die menschlichen Teilnehmer. Dennoch bleibt die kreative Elite klar menschlich, da die kreativsten 50 Prozent der Teilnehmer deutlich über den getesteten KI-Systemen lagen.
„Die höchsten Ebenen der Kreativität sind nach wie vor dem Menschen vorbehalten“, sagt der Neuro- und Kognitionswissenschaftler Karim Jerbi.
Zusammenfassung: KI-Systeme zeigen ein hohes kreatives Potenzial, erreichen jedoch nicht die Spitzenleistungen menschlicher Kreativität.
Intelligentes Einkaufen: Ebay sperrt KI-Shopping-Bots aus
Ebay hat Maßnahmen ergriffen, um KI-gestützte Shopping-Bots von seiner Plattform auszuschließen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Integrität des Marktplatzes zu wahren und um sicherzustellen, dass echte Käufer die Produkte erwerben. Die Plattform sieht in der Nutzung solcher Bots eine Bedrohung für die Fairness im Wettbewerb.
Die Sperrung dieser Bots könnte auch Auswirkungen auf die Preisgestaltung und die Verfügbarkeit von Produkten haben, da sie oft dazu verwendet werden, um Schnäppchen zu machen oder um den Markt zu manipulieren. Ebay möchte durch diese Maßnahmen sicherstellen, dass alle Nutzer die gleichen Chancen haben, Produkte zu erwerben.
Zusammenfassung: Ebay schließt KI-Shopping-Bots aus, um die Fairness und Integrität des Marktplatzes zu schützen.
Künstliche Intelligenz in Schulen: Macht KI unsere Kinder dümmer?
Eine aktuelle Diskussion über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Schulen wirft die Frage auf, ob diese Technologie die Lernfähigkeit von Kindern beeinträchtigen könnte. Kritiker argumentieren, dass der Einsatz von KI dazu führen kann, dass Schüler weniger selbstständig denken und lernen, da sie sich zu sehr auf technologische Hilfsmittel verlassen.
Forschende haben festgestellt, dass KI sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf das Lernen haben kann. Es ist entscheidend, wie und in welchem Umfang KI in den Bildungsprozess integriert wird, um sicherzustellen, dass sie als unterstützendes Werkzeug und nicht als Ersatz für kritisches Denken fungiert.
Zusammenfassung: Der Einsatz von KI in Schulen könnte sowohl Vorteile als auch Risiken für die Lernfähigkeit von Kindern mit sich bringen.
Blackbox Künstliche Intelligenz: Forscher wollen „Denkweise“ der KI verständlich machen
Deutsche Forscher arbeiten daran, die oft als „Blackbox“ bezeichnete Künstliche Intelligenz transparenter zu machen. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und andere Institutionen haben das Ziel, die Entscheidungsprozesse von KI-Systemen zu entschlüsseln, um deren Anwendung in sensiblen Bereichen wie der Kreditvergabe oder der Personalauswahl zu verbessern.
Die Entwicklung von Explainable AI (XAI) soll dazu beitragen, dass KI-Entscheidungen nachvollziehbar werden. Dies ist besonders wichtig, um Vertrauen in KI-Systeme zu schaffen und um sicherzustellen, dass sie ethisch und verantwortungsvoll eingesetzt werden.
Zusammenfassung: Forscher bemühen sich um mehr Transparenz in der Künstlichen Intelligenz, um deren Entscheidungsprozesse verständlicher zu machen.
Palantir-Chef: KI wird Einwanderung unnötig machen
Alex Karp, CEO von Palantir, äußerte beim Weltwirtschaftsforum in Davos, dass Künstliche Intelligenz die Notwendigkeit für Einwanderung in westlichen Industrienationen verringern könnte. Er betonte, dass es in Zukunft genügend offene Stellen für Bürger geben werde, insbesondere für solche mit Berufsausbildung.
Diese Aussage steht im Kontrast zu der weit verbreiteten Befürchtung, dass KI Arbeitsplätze vernichten könnte. Karp sieht die Entwicklung von KI als eine Chance, die Arbeitsmarktsituation zu verbessern, während Experten warnen, dass insbesondere Büroangestellte von Automatisierung betroffen sein könnten.
Zusammenfassung: Palantir-Chef sieht in KI eine Möglichkeit, die Notwendigkeit für Einwanderung zu reduzieren, während Experten vor möglichen Arbeitsplatzverlusten warnen.
Quellen:
- Künstliche Intelligenz: KI ist kreativer als der Durchschnittsmensch
- Intelligentes Einkaufen: Ebay sperrt KI-Shopping-Bots aus
- (S+) Künstliche Intelligenz in Schulen: Macht KI unsere Kinder dümmer?
- KI bei den Hausaufgaben - Macht künstliche Intelligenz dumm?
- Blackbox Künstliche Intelligenz: Forscher wollen „Denkweise“ der KI verständlich machen
- Westen habe negatives Narrativ: Palantir-Chef: KI wird Einwanderung unnötig machen













