Inhaltsverzeichnis:
Künstliche Intelligenz in der Literatur und Buchbranche
Die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) im literarischen Schaffen nimmt zu, wie der Heidelberger Autor belmonte in seinem neuen Buch „Was bleibt von uns, wenn das Wasser kommt“ darlegt. Er hat KI-gestützte Schreibprogramme getestet und prognostiziert, dass literarisches Schreiben zunehmend eine Mischung aus menschlicher Kreativität und maschineller Intelligenz werden wird. Belmonte betont, dass KI nicht nur als Werkzeug, sondern als Partner im kreativen Prozess fungieren wird, was die Art und Weise, wie Geschichten erzählt werden, revolutionieren könnte. (Quelle: SWR)
Die Buchbranche sieht sich jedoch auch Herausforderungen gegenüber. Amazon hat die Veröffentlichung von maximal drei Büchern pro Autor pro Tag über Kindle Direct Publishing begrenzt, um der Flut an KI-generierten Inhalten entgegenzuwirken. Diese Regelung zeigt, dass die Qualität der Texte, die von Maschinen erstellt werden, oft fragwürdig ist und vor allem im unkontrollierten Self-Publishing verbreitet ist. (Quelle: SWR)
„KI wird im literarischen Schreiben stärker als Partner eingesetzt werden, als Assistenz, als Dialogpartner.“ – belmonte
Zusammenfassung: KI verändert die Buchbranche, indem sie als kreativer Partner agiert, jedoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Qualität und der Überflutung des Marktes mit KI-generierten Inhalten.
Wahrnehmungslücke bei KI in Unternehmen
Christina Raab, die Deutschland-Chefin von Accenture, hebt hervor, dass in vielen Unternehmen eine große Wahrnehmungslücke beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz besteht. Während Führungskräfte überzeugt sind, dass ihre Firmen gut vorbereitet sind, fühlen sich viele Mitarbeitende nicht ausreichend geschult oder einbezogen. Diese Diskrepanz ist ein zentrales Hindernis für den erfolgreichen Einsatz von KI. (Quelle: WirtschaftsWoche)
Weniger als die Hälfte der Beschäftigten gibt an, gut auf den Umgang mit KI vorbereitet zu sein. Raab betont, dass eine aktive Einbindung der Mitarbeitenden in Entscheidungsprozesse notwendig ist, um Unsicherheiten abzubauen und die Implementierung von KI zu beschleunigen. (Quelle: WirtschaftsWoche)
Zusammenfassung: Eine Wahrnehmungslücke zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden behindert den effektiven Einsatz von KI in Unternehmen, was durch mangelnde Schulung und Kommunikation verstärkt wird.
USA führt im weltweiten Rennen um Künstliche Intelligenz
Eine aktuelle Untersuchung der Beratungsgesellschaft KPMG zeigt, dass die USA im weltweiten Wettlauf um Künstliche Intelligenz (KI) deutlich an der Spitze liegen. Mit 75,2 Punkten im „Strategic AI Capability Index“ (SACI) führen die USA, gefolgt von Europa mit 48,8 Punkten und China mit 48,2 Punkten. (Quelle: MM MaschinenMarkt)
Die Studie hebt hervor, dass amerikanische Unternehmen KI schneller und umfassender in ihren Geschäftsalltag integrieren, was durch gut funktionierende Finanzmärkte und den Zugang zu leistungsstarken Computern begünstigt wird. Europa hingegen hat Schwierigkeiten, die vorhandenen technologischen Stärken wirtschaftlich zu nutzen, was die Einführung von KI in Unternehmen verlangsamt. (Quelle: MM MaschinenMarkt)
Zusammenfassung: Die USA sind führend in der KI-Entwicklung, während Europa und China hinterherhinken, was auf unterschiedliche wirtschaftliche und technologische Rahmenbedingungen zurückzuführen ist.
Künstliche Intelligenz im Rüstungssektor
Die EU hat mit der KI-Verordnung (EU 2024/1689) einen Rechtsrahmen für die Entwicklung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz geschaffen, der für Unternehmen im Rüstungssektor von Bedeutung ist. Diese Verordnung gilt nicht für KI-Systeme, die ausschließlich für militärische Zwecke bestimmt sind, sondern nur für deren Einsatz im Unternehmen selbst. (Quelle: Handelsblatt Live)
Die KI-VO verfolgt einen risikobasierten Ansatz, der zwischen verschiedenen Risikoklassen unterscheidet. Unternehmen müssen alle KI-Initiativen systematisch klassifizieren und sicherstellen, dass sie die entsprechenden Anforderungen erfüllen, um empfindliche Geldbußen zu vermeiden. (Quelle: Handelsblatt Live)
Zusammenfassung: Die KI-Verordnung der EU schafft einen rechtlichen Rahmen für den Einsatz von KI im Rüstungssektor, wobei Unternehmen strenge Anforderungen erfüllen müssen, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
Transparenz in der Künstlichen Intelligenz
Deutsche Wissenschaftler arbeiten daran, die „Blackbox“ der Künstlichen Intelligenz zu öffnen, um die Entscheidungsprozesse von KI-Systemen nachvollziehbar zu machen. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird an Methoden der erklärbaren KI (XAI) geforscht, die tiefere Einblicke in KI-Systeme ermöglichen sollen. (Quelle: fr.de)
Die Notwendigkeit für Transparenz ist besonders in sensiblen Bereichen wie der Kreditvergabe oder der Personalauswahl von Bedeutung, da hier ethische Bedenken bestehen. Die Entwicklung von XAI-Methoden könnte dazu beitragen, Vertrauen in KI-Anwendungen zu schaffen und Sicherheitslücken zu vermeiden. (Quelle: fr.de)
Zusammenfassung: Die Forschung an erklärbarer KI zielt darauf ab, die Entscheidungsprozesse von KI-Systemen transparent zu machen, um ethische Bedenken zu adressieren und Vertrauen in deren Anwendung zu fördern.
Quellen:
- Künstliche Intelligenz schreibt immer mehr Bücher
- Künstliche Intelligenz: Top-Beraterin: Große Wahrnehmungslücke bei KI in Unternehmen
- USA führt im weltweiten Rennen um Künstliche Intelligenz
- Künstliche Intelligenz im Rüstungssektor
- „Blackbox“ KI in der Forschung – Wissenschaftler wollen künstliche Intelligenz transparenter machen
- Studie: USA enteilen Europa und China bei Künstlicher Intelligenz













