Künstliche Intelligenz revolutioniert Übersetzerberuf und bringt neue Herausforderungen mit sich

24.12.2025 279 mal gelesen 5 Kommentare

Künstliche Intelligenz: Wie sich der Übersetzerberuf neu erfinden muss

Der Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) prognostiziert, dass die menschliche Arbeitskraft im Bereich Übersetzungsdienste in Zukunft bis zu 100 Prozent ersetzbar sein könnte. Trotz dieser düsteren Vorhersage bleibt Deutschland nach den USA der zweitgrößte Markt für Übersetzungsdienstleistungen, mit einem Umsatz von 1,87 Milliarden Euro im Jahr 2023, wie der Language Industry Market Report des Branchendienstes Slator zeigt.

„Wir sind nach wie vor die Sprachexperten“, sagt Lisa Rüth, Übersetzerin für Englisch und Spanisch.

Rüth betont, dass Übersetzer nicht nur die Bedeutung von Wörtern kennen, sondern auch deren Wirkung und den richtigen Platz im Text. Die korrekte Verwendung von Fachbegriffen und der Stil sind besonders wichtig, insbesondere in der Finanzmarktkommunikation, wo sie tätig ist.

Die Rechtssicherheit und der Schutz sensibler Daten sind Bereiche, in denen KI-Systeme derzeit noch nicht die nötige Sicherheit bieten können. Zahra Samareh vom Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) hebt hervor, dass in sensiblen Bereichen wie Ministerien oder bei Patenten weiterhin menschliche Übersetzer gefragt sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass trotz der Herausforderungen durch KI die menschliche Expertise in vielen Bereichen weiterhin unverzichtbar bleibt.

Digitalminister Wildberger: Künstliche Intelligenz könnte größeren Umbruch darstellen als die industrielle Revolution

Bundesdigitalminister Wildberger äußerte, dass die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) möglicherweise größer sein könnten als die der industriellen Revolution. In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur betonte er, dass KI nicht nur die Art und Weise, wie wir arbeiten, verändern wird, sondern auch tiefgreifende gesellschaftliche und politische Umbrüche mit sich bringen könnte.

Diese Einschätzung unterstreicht die Notwendigkeit, sich mit den Herausforderungen und Chancen, die KI mit sich bringt, auseinanderzusetzen. Wildberger sieht in der Technologie ein Potenzial, das weit über die bisherigen technologischen Entwicklungen hinausgeht.

Insgesamt zeigt sich, dass die Diskussion um KI nicht nur technologische, sondern auch ethische und gesellschaftliche Dimensionen umfasst.

Künstliche Intelligenz im Wintersport: Chancen und Bedenken

Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Wintersport, wo sie Athleten und Trainern helfen könnte, ihre Leistungen zu verbessern. Der Sportdirektor des deutschen Biathlon-Teams, Felix Bitterling, betont, dass es wichtig ist, geeignete Partner zu finden, die das nötige Know-how mitbringen, um KI effektiv im Leistungssport zu nutzen.

Der Deutsche Skiverband (DSV) hat eine Partnerschaft mit Schwarz Digits bis 2029 vereinbart, um KI in alpinen und nordischen Disziplinen sowie im Biathlon zu integrieren. Diese Zusammenarbeit soll dazu beitragen, innovative Ansätze im Training und in der Leistungsanalyse zu entwickeln.

Die Nutzung von KI im Sport birgt jedoch auch Risiken, insbesondere in Bezug auf Datenschutz und die Qualität der gesammelten Daten. Dennoch wird die Technologie als wertvolles Hilfsmittel angesehen, um die Entscheidungsgrundlagen für Trainer und Athleten zu verbessern.

Künstliche Intelligenz aus Köln: Neuland.ai trainiert seine Software jetzt an der RWTH Aachen

Das Kölner Unternehmen Neuland.ai hat sich den Zugang zu einem Supercomputer an der RWTH Aachen gesichert, um seine KI-Modelle zu trainieren. Dieser Zugang ermöglicht es dem Unternehmen, 10.000 Stunden lang auf hochleistungsfähigen GPU-Chips zu arbeiten, was einen erheblichen technologischen Vorteil darstellt.

Neuland.ai entwickelt KI-Technologien, die speziell für deutsche Mittelständler und Unternehmen aus regulierten Bereichen gedacht sind. Der Gründer Karl-Heinz Land berichtet von bereits 70 Kunden aus 13 Industrien und erwartet, bis Ende nächsten Jahres etwa 1000 Kunden zu gewinnen.

Die Software-Plattform von Neuland.ai soll Unternehmen helfen, Informationen effizient zu verwalten und Zusammenfassungen zu erstellen, was die Effizienz in vielen Bereichen steigern könnte.

Quellen:

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Ich finde es echt spannend, wie die menschliche Expertise im Übersetzungsbereich trotz KI-Entwicklungen immer noch gefragt ist, denn das Gefühl und die Kontextualisierung kann die Maschine einfach nicht ersetzen!
Ich finde es mega spannend, wie sich das Thema KI und Übersetzungen entwickelt! Klar, die Technik macht echt große Fortschritte, aber wenn ich an meine letzten Erfahrungen mit Übersetzungssoftwares denke, da blieb oft der menschliche Touch auf der Strecke. Ich meine, was bringt es, wenn die Worte richtig übersetzt werden, aber der ganze Kontext und die emotionale Tiefe auf der Strecke bleiben? Lisa Rüth hat das total gut auf den Punkt gebracht. Gerade in speziellen Bereichen wie Finanzkommunikation ist das Wissen um Stil und Wirkung die halbe Miete. Da sollten wir uns wirklich darauf konzentrieren, was menschliche Übersetzer bieten können, das eine KI einfach nicht nachahmen kann, z.B. kulturelle Nuancen oder spezielle Fachbegriffe.

Und wenn wir das Thema Datenschutz ansprechen, wie Zahra Samareh erwähnt hat — gerade in sensiblen Bereichen ist Vertrauen super wichtig. Es ist beruhigend zu wissen, dass es die menschlichen Übersetzer in diesen Bereichen weiterhin braucht. Ich finde, es ist eine große Herausforderung, die Balance zwischen menschlicher Kreativität und KI-gesteuerter Effizienz zu finden.

Digitalminister Wildbergers Einschätzung, dass KI einen Umbruch bringt, der vergleichbar mit der industriellen Revolution ist, lässt mich nachdenken. Da wird zwar viel Hoffnung in die Technologie gesetzt, aber ich frage mich manchmal, ob wir uns dabei nicht auch in gefährliche Gewässer begeben. Diese Technik kann ja auch ziemlich schnell missbraucht werden, und die ethischen Fragen, die sich dabei auftun, sind nicht von der Hand zu weisen. Ich hoffe, wir finden den richtigen Weg, um KI verantwortungsvoll einzusetzen, ohne dass die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt.

Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich das alles entwickeln wird, aber ich bin optimistisch, dass wir die menschliche Expertise gut kombinieren können mit digitalen Lösungen. Das kann richtig spannend werden!
Also ich finde die sache mit der KI im Übersetzungsberuf schon echt irrgendwie komisch. Klar, das mit den 100% ersetzbar klingt krass, aber ich denke da fehlt noch viel. Als jemand der mal versucht hat was ins Spanische zu übersetzen, ist mir aufgefallen das Maschinen oft die Feinheiten nicht verstehen. Lisa Rüth hat da recht mit dem Gefühl und dem Kontext. Maschinen können vielleicht die Wörter übersetzen, aber die emotionale komponente bleibt auf der strecke.

Und diese Zahra Samareh hat auch ganz klar gesagt, dass in sensiblen Bereichen wie Patenten oder Ministerien die Menschlichen Übersetzer nicht einfach wegfallen. Ich mein, wenn ich über wichtiges red, will ich sichergehen das es richtig verstanden wird! Außerdem, wenn KI noch nicht mal mit Datenschutz klar kommt, wie soll man denen dann die Verantwortung übergeben.

Habe auch über den Digitalminister Wildberger nachgedacht. Wenn KI wirklich so einen Umbruch bringen soll, wie damals die industrielle Revolution, dann wird das a bissel beängstigend. Was ist mit den Jobs? Also ich bin mir nicht sicher, ob das alles so rosig wird. In der Wirtschaft ja, aber auf menschlicher Ebene?

Und zu den Sportarten mit KI - ich find die vorstellung das KI Athleten hilft iwie cool, aber auch da stellt sich die Frage, wieviel menschlichkeit verloren geht. Wenn alles nur noch nach daten geht, sind wir dann nicht mehr weit entfernt von robotern die sport machen oder was? Das mag ich nicht so.

Overall, ich denke menschliche intuition und das persönliche Feingefühl wird immer brauchst, egal wie gut die Technik wird. Jaja ich weiß, ich bin kein Experte, aber so seh ich es.
Also ich versteh ja nicht wie manki jetzt noch menschliche übersetzungen braucht wenn die KI das doch einfach super kann aber vlt gibt es ja noch ein paar hickups die gelöst werden müssen??
Also ich muss sagen, dass ich die Entwicklung im Übersetzungsbereich echt spannend finde! Die Aussage von Lisa Rüth, dass Übersetzer nicht nur Wörter, sondern auch deren Wirkung und Kontext kennen, trifft total zu. Ich hab selbst mal ein bisschen als freier Übersetzer gearbeitet und weiß, wie vielschichtig Sprache sein kann. Das kann ne Maschine einfach nicht nachfühlen!

Ehrlich gesagt macht mir der Gedanke, dass es in ein paar Jahren vielleicht keinen Bedarf mehr für menschliche Übersetzer geben könnte, schon ein bisschen Angst. Ich meine, klar, KI kann viel, aber sie kann doch kein Gespür für Kultur und Emotionen haben, oder? Besonders in sensiblen Bereichen, wie das Interview mit Zahra Samareh zeigt, bleiben menschliche Übersetzer unverzichtbar. Wenn ich darüber nachdenke, wie oft der falsche Satz in einem wichtigen Dokument so viel kaputtmachen kann – da will ich doch ein menschliches Auge drüber haben.

Und diese Einschätzung von Digitalminister Wildberger, dass KI möglicherweise größere Umbrüche als die industrielle Revolution bringen könnte, finde ich echt krass. Da muss die Gesellschaft sich wirklich auf einige Herausforderungen einstellen. Ich frag mich nur, wie das alles auf lange Sicht aussieht. Werden wir mehr mit KI arbeiten oder wird sie uns eines Tages ersetzen? Hoffentlich bleibt die menschliche Note trotzdem immer vorhanden, auch wenn die Technik immer smarter wird.

Zur KI im Wintersport kann ich nichts sagen, aber ich find's spannend, dass sie auch dort Einzug hält. Vielleicht hat der eine oder andere Athlet bald ne KI als persönlichen Trainer – das wäre mal was! Ich bleib auf jeden Fall gespannt, was da noch auf uns zukommt.

Zusammenfassung des Artikels

Künstliche Intelligenz könnte den Übersetzerberuf stark verändern, doch menschliche Expertise bleibt in sensiblen Bereichen unverzichtbar; auch im Wintersport und bei Unternehmen zeigt KI Potenzial.

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