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Meta nutzt Raubkopien für KI-Training
Meta, das Unternehmen hinter Facebook, steht im Zentrum eines Rechtsstreits, da es beschuldigt wird, Millionen von Büchern und Forschungsarbeiten von der Piraterieplattform Library Genesis (Libgen) für das Training seiner KI-Modelle heruntergeladen zu haben. Diese Plattform enthält über 7,5 Millionen Bücher und 81 Millionen Forschungsarbeiten. Interne Dokumente legen nahe, dass CEO Mark Zuckerberg selbst die Nutzung dieser Raubkopien genehmigt haben könnte.
Meta beruft sich auf die Fair-Use-Doktrin des US-amerikanischen Rechts, die in bestimmten Fällen die Nutzung urheberrechtlich geschützter Daten erlaubt. Kritiker argumentieren jedoch, dass diese Regelung nicht für Raubkopien von Piraterieplattformen gelten könne. Der Fall hat weitreichende Implikationen für die gesamte KI-Branche, da ähnliche Vorwürfe auch gegen andere Unternehmen wie Google und OpenAI erhoben werden.
„Die Gerichte könnten großzügig sein, weil es eine amerikanische Technologie ist“, sagt Tim Dornis, Professor für Rechtsinformatik an der Leibniz-Universität Hannover.
Meta versucht zudem, die Politik zu beeinflussen, um eine gesetzliche Grundlage für die Nutzung solcher Daten zu schaffen. Der Ausgang des Verfahrens könnte die zukünftige Nutzung von Trainingsdaten in der KI-Entwicklung grundlegend verändern.
Plattform | Anzahl der Bücher | Anzahl der Forschungsarbeiten |
---|---|---|
Library Genesis (Libgen) | 7,5 Millionen | 81 Millionen |
Zusammenfassung: Meta steht wegen der Nutzung von Raubkopien für KI-Training vor Gericht. Der Fall könnte die rechtlichen Rahmenbedingungen für KI-Unternehmen weltweit beeinflussen. (Quelle: Neue Zürcher Zeitung)
KI revolutioniert die Diagnose von Gehirntumoren
Ein Forscherteam des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) hat eine Methode entwickelt, die mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) Gehirntumore in weniger als einer Stunde diagnostizieren kann. Diese Innovation könnte die Behandlung von Patienten erheblich verbessern, da bisherige Diagnosen oft Tage oder Wochen in Anspruch nehmen.
Die Methode basiert auf der Analyse von DNA-Proben, die mit einem Nanopore-Sequenzierer entschlüsselt werden. Die KI kann mit einer Trefferquote von 90 Prozent die Tumorklasse bestimmen. Die Datenbank der KI wurde mit über 2.500 DNA-Proben trainiert, wodurch sie mehr als 90 verschiedene Tumorklassen identifizieren kann.
„Wenn wir schon während der Operation wüssten, um welche Art Gehirntumor es sich handelt, könnten wir viel passgenauer operieren“, erklärt Dr. Carolin Kubelt-Kwamin, Neurochirurgin am UKSH.
Die neue Methode befindet sich noch in der Entwicklungsphase, soll jedoch bald in den klinischen Alltag integriert werden. Sie könnte nicht nur die Diagnosezeit verkürzen, sondern auch das Risiko von Gehirnverletzungen während der Operation senken.
Zusammenfassung: Eine neue KI-Methode ermöglicht die Diagnose von Gehirntumoren in unter einer Stunde und könnte die Behandlung revolutionieren. (Quelle: NDR)
Studie: KI bringt Milliardenpotenzial für den Maschinenbau
Eine Studie des VDMA und der PwC-Strategieberatung zeigt, dass der Einsatz generativer KI im deutschen Maschinen- und Anlagenbau die Profitabilität um bis zu 10,7 Prozentpunkte steigern könnte. Dies entspräche einem zusätzlichen Gewinn von 28 Milliarden Euro. Bisher wird dieses Potenzial jedoch kaum ausgeschöpft, da nur 0,74 Prozentpunkte der möglichen Renditeverbesserung realisiert werden.
Die größten Effekte könnten in den Bereichen Vertrieb und Marketing erzielt werden, wo die Rendite um bis zu 2,4 Prozentpunkte gesteigert werden könnte. Als größte Hindernisse für eine breitere Einführung von KI nannten die befragten Unternehmen mangelnde Daten (25 Prozent), fehlende KI-Spezialisten und eine unzureichende IT-Infrastruktur (jeweils 24 Prozent).
Bereich | Potenzielle Renditesteigerung |
---|---|
Vertrieb und Marketing | 2,4 Prozentpunkte |
Forschung und Entwicklung | 1,7 Prozentpunkte |
Planung | 1,7 Prozentpunkte |
Zusammenfassung: Generative KI könnte den deutschen Maschinenbau um 28 Milliarden Euro bereichern, wird jedoch bisher nur begrenzt genutzt. (Quelle: T-Online)
Quellen:
- Künstliche Intelligenz: Bei Lampenwelt.de designt jetzt eine KI
- Zuckerbergs Lizenz zum Stehlen: Meta nutzt Bücher einer Piraterieplattform für KI-Training
- So nutzen Studenten Künstliche Intelligenz
- Künstliche Intelligenz perfektioniert CAD-Entwürfe
- Studie: Künstliche Intelligenz ermöglicht Milliardengewinne
- Hoffnung für Patienten mit Hirntumor: Diese KI-Methode könnte Gehirnoperationen revolutionieren
- Geldregen für KI-Vorreiter: ChatGPT-Firma holt sich 40 Milliarden Dollar bei Investoren
- Andrulis, Kersting & Co.: Deutschland sollte sich bei KI sicher sein
- Warum KI nicht befreit, sondern unterdrückt – und wir es zulassen
- KI-Update: Verunsicherte KI, KI am Arbeitsplatz, RAG, NY Times gegen Open AI
- Elon Musk: Was er mit seiner X-Übernahme durch X.AI vorhat
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