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Nasdaq 100: Korrektur und die KI-Blase
Der Nasdaq 100 hat in den letzten zweieinhalb Jahren durch den Hype um künstliche Intelligenz (KI) und die Aussicht auf Zinssenkungen der US-Notenbank stark zugelegt. Doch die jüngste Korrektur des technologielastigen Index zeigt, dass die Bewertungen vieler Tech-Aktien möglicherweise überzogen waren. Laut einem Bericht von Bloomberg verzeichnete der Nasdaq 100 im letzten Quartal ein Minus von 8,3 %, das schlechteste Ergebnis seit fast drei Jahren.
Besonders betroffen sind Unternehmen wie Nvidia, dessen Aktien seit Januar um 28 % gefallen sind, und Broadcom mit einem Rückgang von 33 % seit Dezember. Auch Microsoft, Amazon, Alphabet und Meta Platforms verloren jeweils über 20 % von ihren Höchstständen. Tesla verzeichnete sogar einen Einbruch von 55 %. Experten wie David Kostin von Goldman Sachs sprechen von einer möglichen Umkehr der „glorreichen Sieben“ zu den „bösartigen Sieben“.
„Die Skepsis gegenüber dem KI-Hype kommt zu einer Zeit, in der die allgemeine Unsicherheit zunimmt“, so Michael Mullaney von Boston Partners.
Die Investitionen in KI bleiben jedoch hoch. Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta planen, in den laufenden Geschäftsjahren über 300 Milliarden Dollar zu investieren. Dennoch gibt es Bedenken, dass ein Überangebot an Rechenzentren und die Konkurrenz aus China die Dynamik bremsen könnten.
Unternehmen | Rückgang vom Höchststand |
---|---|
Nvidia | -28 % |
Broadcom | -33 % |
Microsoft, Amazon, Alphabet, Meta | -20 % oder mehr |
Tesla | -55 % |
Zusammenfassung: Der Nasdaq 100 erlebt eine deutliche Korrektur, getrieben durch Unsicherheiten im KI-Sektor und überhöhte Bewertungen. Trotz hoher Investitionen bleiben Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Booms bestehen.
KI-Kompetenzen steigern Gehälter
Eine Studie der University of Bath zeigt, dass fortgeschrittene Kenntnisse in Künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit die Gehälter um bis zu 9,7 % steigern können. Grundlegende Computerkenntnisse reichen hingegen nicht mehr aus, um auf dem Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Die Untersuchung „The Digital Skill Premium“ liefert empirische Belege für die wachsende Bedeutung digitaler Fähigkeiten.
Unternehmen mit KI-kompetenten Führungsgremien erzielen laut einer MIT-Studie weiterhin Renditen über dem Branchendurchschnitt. Digitale Kompetenz ist heute eine Grundvoraussetzung, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
- Fortgeschrittene KI- und Cybersicherheitskenntnisse: +9,7 % Gehaltssteigerung
- Grundlegende Computerkenntnisse: Keine signifikante Prämie
Zusammenfassung: Digitale Fähigkeiten, insbesondere in KI und Cybersicherheit, sind entscheidend für höhere Gehälter und den Erfolg von Unternehmen.
KI-gestützte Gesundheits-Apps
Gesundheits-Apps mit KI bieten individuelle Unterstützung bei psychischen Belastungen. Laut dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim können Algorithmen personalisierte Vorschläge wie Atemübungen, Entspannungstechniken und Glückstagebücher erstellen. Diese Maßnahmen helfen Nutzern, besser mit Ängsten und Stress umzugehen.
Die Personalisierung der Apps wird als großer Vorteil gesehen. Prof. Dr. Georgia Koppe betont, dass die KI durch ein „Dashboard“ Fortschritte veranschaulichen kann. Datenschutz bleibt jedoch eine zentrale Voraussetzung für die Zulassung solcher Anwendungen in der EU.
Zusammenfassung: KI-basierte Gesundheits-Apps bieten personalisierte Unterstützung bei psychischen Belastungen und fördern die mentale Gesundheit durch innovative Ansätze.
Quellen:
- Nasdaq 100-Korrektur: Ist genug Luft aus der KI-Blase entwichen?
- Kompetenzen in KI- und Cybersicherheit steigern Gehälter um fast zehn Prozent
- Hilfe bei psychischen Belastungen: Wie Apps mit KI individuell die mentale Gesundheit stärken
- München: Künstliche Intelligenz entwirft Zukunftsvisionen im Deutschen Museum
- Künstliche Intelligenz im Arbeitsschutz – alles nur ein Hype?
- Aprilscherze in und um Leonberg: Schwarzer Peter, künstliche Intelligenz und „Großdrohnen“
- Digitale Bildwelten: Wie Bildgebungs-KI die Anime-Studios bestiehlt
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