Sächsische Polizeigewerkschaft verteidigt KI-Bild nach Ausschreitungen bei Dynamo-Spiel

Sächsische Polizeigewerkschaft verteidigt KI-Bild nach Ausschreitungen bei Dynamo-Spiel

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: KI-News

Zusammenfassung: Die sächsische Polizeigewerkschaft verteidigt den Einsatz eines KI-Bildes zur Veranschaulichung von Gewalt gegen Polizisten, sieht sich jedoch mit Kritik konfrontiert.

Sächsische Polizeigewerkschaft verteidigt KI-Bild nach Ausschreitungen bei Dynamo-Spiel

Die sächsische Polizeigewerkschaft (GdP) hat ein KI-generiertes Bild veröffentlicht, um auf die Gewalt gegen Polizisten während der Ausschreitungen rund um ein Fußballspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden aufmerksam zu machen. Bei diesen Vorfällen wurden 75 Polizisten verletzt, einige davon schwer. Die Gewerkschaft sieht den Einsatz von KI als vertretbar an, trotz der scharfen Kritik, die sie für die Verwendung eines künstlich erzeugten Bildes erhalten hat.

„Wir haben dabei den Hintergrund gehabt, dort keine realen Einsatzkräfte oder Beteiligte oder konkrete Einsatzsituationen abzubilden.“ - Jan Krumlovsky, GdP-Landeschef

Die GdP hat angekündigt, den Umgang mit KI-Material intern zu prüfen, um die Kennzeichnung und Kontextualisierung zu verbessern. Die Kritik an der Verwendung des KI-Bildes bezieht sich vor allem auf die Gefahr eines Glaubwürdigkeitsverlustes für die Polizei.

Zusammenfassung: Die GdP verteidigt den Einsatz von KI-Bildern zur Veranschaulichung von Gewalt gegen Polizisten, sieht sich jedoch mit erheblicher Kritik konfrontiert und plant eine interne Überprüfung des Umgangs mit solchen Materialien.

Kreis Viersen setzt auf Künstliche Intelligenz beim Abfall

Der Abfallbetrieb des Kreises Viersen hat eine digitale Sprachassistentin namens „Lena“ eingeführt, die Bürgerinnen und Bürgern bei Anliegen rund um den Abfall zur Seite steht. Seit Mitte Januar 2026 hat „Lena“ bereits mit rund 800 Anrufern kommuniziert und bietet Informationen zu Abfallgebühren, Öffnungszeiten und der Meldung defekter Abfalltonnen an.

Die Einführung von „Lena“ ermöglicht es den Mitarbeitenden des Abfallbetriebs, sich auf die Bearbeitung offener Anträge zu konzentrieren, was die Effizienz des Services steigert. Der Leiter des Abfallbetriebs, Christian Böker, plant, das Angebot in Zukunft weiter auszubauen.

Zusammenfassung: Der Kreis Viersen hat mit der Sprachassistentin „Lena“ eine KI-Lösung implementiert, die den Bürgern bei Abfallfragen hilft und die Effizienz des Abfallbetriebs steigert.

Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen: Mensch bleibt Chef

Eine aktuelle Diskussion über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen zeigt, dass der Mensch auch in Zukunft die zentrale Rolle spielen muss. Experten betonen, dass KI zwar viele Aufgaben übernehmen kann, jedoch menschliche Überprüfung und Kontrolle unerlässlich bleiben. Die Tendenz zur Nutzung von KI wird als Chance gesehen, die Arbeitswelt zu bereichern, solange der Mensch die Kontrolle behält.

Die Studie hebt hervor, dass KI nicht als Bedrohung für Arbeitsplätze betrachtet werden sollte, sondern als Werkzeug zur Steigerung der Produktivität und zur Entlastung der Mitarbeiter.

Zusammenfassung: Der Mensch muss auch bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen die Führungsrolle behalten, um die Vorteile der Technologie optimal zu nutzen.

Unsere Radioakademie im Februar: Die Päpste und Künstliche Intelligenz

Im Februar 2026 wird in der Radioakademie des Vatikans das Thema Künstliche Intelligenz behandelt. Papst Franziskus hat bereits 2020 mit dem „Rome Call for AI Ethics“ auf die ethischen Herausforderungen der Technologie hingewiesen. Die Akademie wird Experten zu Wort kommen lassen und die Risiken sowie Chancen von KI diskutieren.

Die Sendereihe wird an den Sonntagen im Februar ausgestrahlt und soll das Bewusstsein für die ethischen Implikationen von KI schärfen.

Zusammenfassung: Die Radioakademie des Vatikans widmet sich im Februar dem Thema Künstliche Intelligenz und beleuchtet die ethischen Herausforderungen, die mit dieser Technologie verbunden sind.

Ein Jahr Deepseek: Ausgerechnet aus China kam die KI, die Europa freier macht

Deepseek, ein KI-Modell aus China, hat die Welt der Künstlichen Intelligenz revolutioniert, indem es kostenlose Modelle anbietet, die mit den besten westlichen Technologien konkurrieren können. Dies hat zu einem signifikanten Rückgang der Aktienkurse amerikanischer Tech-Firmen geführt und eröffnet Europa die Möglichkeit, von dieser Entwicklung zu profitieren.

Die Open-Source-Strategie von Deepseek ermöglicht es europäischen Unternehmen, innovative KI-Lösungen zu entwickeln, ohne von wenigen großen Anbietern abhängig zu sein. Dies könnte die Resilienz europäischer Unternehmen in geopolitisch unsicheren Zeiten stärken.

Zusammenfassung: Deepseek aus China bietet kostenlose KI-Modelle an, die Europa die Chance geben, unabhängiger von amerikanischen Tech-Firmen zu werden und eigene Innovationen zu fördern.

Studie warnt vor kognitiven Folgen durch KI im Unterricht

Eine Studie des Center for Universal Education hat ergeben, dass die Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Unterricht potenziell negative Auswirkungen auf die kognitive Entwicklung von Schüler:innen haben könnte. Die Forscher:innen warnen, dass Kinder dazu neigen, ihre Denkprozesse an KI-Systeme auszulagern, was zu einem Rückgang ihrer kognitiven Fähigkeiten führen kann.

65 Prozent der befragten Schüler:innen äußerten Bedenken, dass sie durch den Einsatz von KI passiv werden und wichtige soziale Kompetenzen nicht mehr erlernen könnten. Die Studie hebt hervor, dass der Einsatz von KI im Bildungsbereich kritisch betrachtet werden sollte.

Zusammenfassung: Eine Studie warnt vor den kognitiven Folgen der KI-Nutzung im Unterricht, da sie die Entwicklung von Schüler:innen negativ beeinflussen könnte.

Quellen: