SAP und Microsoft unter Druck: KI bedroht Geschäftsmodelle und Marktführerschaft

08.02.2026 40 mal gelesen 1 Kommentare

SAP und Microsoft unter Druck: Die KI frisst ihre Kinder

Die Softwarekonzerne SAP und Microsoft sehen sich einem massiven Druck ausgesetzt, da die Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend die traditionellen Geschäftsmodelle in Frage stellt. Microsoft hat in den letzten sechs Monaten fast ein Viertel seines Börsenwertes verloren, was einem Verlust von insgesamt einer Billion Dollar entspricht. SAP, der größte Softwarehersteller Europas, hat zwischenzeitlich seine Position als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen an Siemens verloren.

„Software is eating the world“

Die digitale Revolution hat bereits viele Branchen transformiert, und nun steht die Softwareindustrie vor einer neuen Herausforderung durch KI. Diese Technologie kann selbst programmieren und könnte die Kernkompetenzen der Softwareindustrie entwerten. SAP hat bereits drei Milliarden Euro ausgegeben, um 10.000 Mitarbeiter in den Vorruhestand zu schicken, was die Sorgen um die Zukunft der Branche verstärkt.

Zusammenfassung: SAP und Microsoft stehen unter Druck durch KI, die ihre Geschäftsmodelle bedroht. Microsoft hat 25% seines Wertes verloren, SAP hat seine Marktführerschaft an Siemens verloren.

Tourismus Digital: Junge Bremerhavener vermieten Ferienwohnung mit KI

Zwei junge Betreiber in Bremerhaven nutzen Künstliche Intelligenz, um Fragen ihrer Feriengäste zu klären. Die KI hilft bei technischen Problemen und beim Check-in, was den Service erheblich verbessert. Trotz der Automatisierung bleibt der menschliche Kontakt wichtig, da die Betreiber sicherstellen, dass ein Mensch die letzte Entscheidung trifft.

Die KI kann auch lernen und sich Informationen für zukünftige Anfragen merken, was die Effizienz im Kundensupport steigert. Die Betreiber betonen, dass die KI nicht alle Aufgaben übernehmen kann und dass menschliches Mitdenken nach wie vor notwendig ist.

Zusammenfassung: In Bremerhaven nutzen zwei junge Betreiber KI, um den Service für Feriengäste zu verbessern. Menschlicher Kontakt bleibt jedoch wichtig.

Claude Code: Neuer "Fast Mode" beschleunigt KI-Modell Opus 4.6

Der Anbieter Anthropic hat einen neuen „Fast Mode“ für das KI-Modell Opus 4.6 eingeführt, der schnellere Antworten ermöglicht. Die Aktivierung erfolgt über einen einfachen Befehl in der Kommandozeile oder in den Benutzereinstellungen. Der Preis für den Fast Mode beginnt bei 30 US-Dollar pro 150 Millionen Token, mit einem Einführungsrabatt von 50% bis zum 16. Februar.

Der Fast Mode ist für Nutzer mit Pro-, Max-, Team- oder Enterprise-Abonnements verfügbar, jedoch nicht auf Cloud-Plattformen von Drittanbietern. Der Anbieter empfiehlt den Einsatz des Fast Mode für zeitkritische Projekte, warnt jedoch vor der Nutzung für langlaufende Aufgaben.

Zusammenfassung: Anthropic hat einen neuen Fast Mode für Opus 4.6 eingeführt, der schnellere Antworten bietet. Der Preis beginnt bei 30 US-Dollar pro 150 Millionen Token.

Streit mit Netflix: Synchronsprecher protestieren gegen KI-Klausel

In der Filmbranche gibt es einen Grundsatzstreit über das Recht an der eigenen Stimme, da viele deutsche Synchronsprecher aufgrund einer neuen KI-Klausel momentan nicht mit Netflix zusammenarbeiten. Diese Klausel erlaubt es Netflix, Stimmaufnahmen zu Trainingszwecken in KI-Systeme einzuspeisen, was viele Sprecher als problematisch empfinden.

Der Verband Deutscher Sprecher:innen schätzt, dass 80% der Synchronsprecher derzeit nicht im Studio sind. Die Sprecher fordern eine Vergütung für die Nutzung ihrer Stimmen und das Recht, diese für KI-Trainingszwecke zu verweigern.

Zusammenfassung: Viele deutsche Synchronsprecher protestieren gegen eine neue KI-Klausel von Netflix, die die Nutzung ihrer Stimmen für Trainingszwecke erlaubt. 80% der Sprecher arbeiten momentan nicht mit Netflix.

Quellen:

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Da hab ich auch so meine Gedanken zu. Klar, die KI revolutioniert vieles, aber was ist mit den Leuten, die jetzt ihre Jobs verlieren? In Bremerhaven klappt das ja ganz gut mit der KI und dem persönlichen Kontakt, aber ich mach mir echt Sorgen, wie das in anderen Bereichen aussieht. Hoffentlich bleibt der menschliche Faktor irgendwie erhalten!

Zusammenfassung des Artikels

SAP und Microsoft stehen unter Druck durch KI, die ihre Geschäftsmodelle bedroht; währenddessen protestieren deutsche Synchronsprecher gegen eine problematische Netflix-KI-Klausel.

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