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Wenn KI das Denken übernimmt: Laut Studie ist die Entwicklung von Kindern ernsthaft gefährdet
Eine aktuelle Studie des Center for Universal Education der Brookings Institution hat alarmierende Ergebnisse zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Bildungsbereich veröffentlicht. Die Forscher:innen führten Interviews und Diskussionsrunden mit 505 Schüler:innen, Eltern, Lehrer:innen sowie Bildungs- und Technologieexpert:innen in 50 Ländern durch. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Risiken generativer KI die Vorteile im Bildungsbereich deutlich überwiegen und die soziale sowie intellektuelle Entwicklung junger Menschen ernsthaft gefährdet ist.
„Es ist einfach. Man muss sein Gehirn nicht [benutzen]“, sagte ein Schüler gegenüber den Forscher:innen.
65 Prozent der befragten Schüler:innen äußerten Bedenken, dass die Nutzung von KI-Tools langfristig zu einem Rückgang ihrer kognitiven Fähigkeiten führen könnte. Die Studie warnt, dass Kinder zu passiven Lerner:innen werden könnten, wenn sie Ergebnisse von KI-Modellen ungeprüft übernehmen.
Zusammenfassung: Die Studie zeigt, dass die Nutzung von KI im Bildungsbereich ernsthafte Risiken für die Entwicklung von Kindern birgt, insbesondere in Bezug auf kognitive Fähigkeiten und soziale Kompetenzen.
KI: OpenAI hat 2025 Umsatz mehr als verdreifacht
OpenAI, der Anbieter von ChatGPT, hat seinen Umsatz im Jahr 2025 auf über 20 Milliarden Dollar gesteigert, was mehr als einer Verdreifachung im Vergleich zu 2024 entspricht, als der Umsatz bei 6 Milliarden Dollar lag. Die Rechenleistung des Unternehmens stieg ebenfalls signifikant auf 1,9 Gigawatt, verglichen mit 0,6 Gigawatt im Vorjahr.
Für 2026 plant OpenAI, den Fokus auf die praktische Anwendung der Technologie zu legen, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft und Unternehmen. Die nächste Phase der Plattform wird sich auf die Automatisierung von Arbeitsabläufen konzentrieren.
Zusammenfassung: OpenAI verzeichnete 2025 einen Umsatz von über 20 Milliarden Dollar und plant, die Technologie in verschiedenen Bereichen praktisch anzuwenden.
Wie kann Künstliche Intelligenz Ehrenamtler im Kreis Höxter entlasten?
Im Kreis Höxter wird das Projekt „Dorf.Zukunft.KI“ ins Leben gerufen, um Ehrenamtliche in Vereinen zu entlasten. Die KI soll bei der Organisation von Veranstaltungen, dem Ausfüllen von Förderanträgen und der Gestaltung von Beiträgen für soziale Medien helfen. Der Kreis erhält eine Förderung, die über das übliche Maß hinausgeht, um dieses Projekt schnell und organisiert umzusetzen.
Interessierte Dorfgemeinschaften können sich ab sofort für die Teilnahme an diesem innovativen Projekt bewerben.
Zusammenfassung: Das Projekt „Dorf.Zukunft.KI“ im Kreis Höxter zielt darauf ab, Ehrenamtliche durch den Einsatz von KI zu entlasten und erhält dafür eine besondere Förderung.
Künstliche Intelligenz im Job: Wer trägt die Verantwortung bei Fehlern?
Die Nutzung von KI-gestützten Tools im beruflichen Umfeld wirft Fragen zur Verantwortung bei Fehlern auf. Laut Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht, trägt der Arbeitgeber die Verantwortung, wenn die Nutzung von KI auf dessen Veranlassung erfolgt. Bei eigenständiger Nutzung durch Mitarbeitende liegt die Verantwortung jedoch bei diesen selbst.
Arbeitnehmer sind verpflichtet, die Ergebnisse der KI-Tools eigenständig zu prüfen und sicherzustellen, dass Urheberrechte und Datenschutzbestimmungen eingehalten werden.
Zusammenfassung: Die Verantwortung für Fehler bei der Nutzung von KI im Job liegt beim Arbeitgeber, wenn die Nutzung angeordnet wird, ansonsten bei den Mitarbeitenden.
Allianz Risk Barometer 2026: Zunehmende KI-Risiken
Das Allianz Risk Barometer 2026 zeigt, dass Cybervorfälle weiterhin das größte Geschäftsrisiko darstellen, während Künstliche Intelligenz als Risiko rasant ansteigt. KI hat sich von Platz zehn im Vorjahr auf Platz zwei der größten Geschäftsrisiken hochgearbeitet. Unternehmen sehen KI zunehmend als Quelle operativer, rechtlicher und Reputationsrisiken.
Die Umfrage, an der 3.338 Unternehmen aus 97 Ländern teilnahmen, verdeutlicht, dass die Risiken im Zusammenhang mit KI in den kommenden Jahren zunehmen werden, insbesondere in Bezug auf Haftungsfragen und die Qualität der Daten.
Zusammenfassung: Das Allianz Risk Barometer 2026 zeigt, dass KI-Risiken stark zunehmen und Unternehmen vor neuen Herausforderungen stehen.
Quellen:
- Wenn KI das Denken übernimmt: Laut Studie ist die Entwicklung von Kindern ernsthaft gefährdet
- KI: OpenAI hat 2025 Umsatz mehr als verdreifacht
- Wie kann Künstliche Intelligenz Ehrenamtler im Kreis Höxter entlasten?
- „Mein ETF ist keine lustige Idee von vor drei Wochen“
- Künstliche Intelligenz im Job: Wer trägt die Verantwortung bei Fehlern?
- Allianz Risk Barometer 2026: Zunehmende KI-Risiken













