US-Konzerne drosseln KI-Einsatz wegen explodierender Kosten und Budgetüberschreitungen

US-Konzerne drosseln KI-Einsatz wegen explodierender Kosten und Budgetüberschreitungen

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: KI-News

Zusammenfassung: US-Konzerne drosseln den KI-Einsatz wegen explodierender Kosten, während Penny ein neues System zur Warteschlangenüberwachung einführt, um den Kundenservice zu verbessern.

US-Konzerne rationieren den Einsatz von Künstlicher Intelligenz

In den letzten Monaten haben Unternehmen wie Uber, Meta Platforms und Microsoft begonnen, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zu drosseln. Laut einem Bericht des Wall Street Journal haben einige Firmen ihre Jahresbudgets für KI-Token bereits nach nur drei Monaten aufgebraucht. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Kosten für KI-Tools in vielen Fällen explodiert sind, wobei einige Unternehmen von einer Verdopplung oder sogar Verdreifachung ihrer Ausgaben berichten.

„Niemand sollte KI-Tools nur um ihrer selbst willen nutzen“, so Andrew Bosworth, Chief Technology Officer bei Meta.

Google hat kürzlich bekannt gegeben, dass der Konzern mittlerweile mehr als 3,2 Billiarden KI-Token pro Monat verarbeitet, was einer Steigerung um das Siebenfache im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Entwicklungen werfen Fragen zur Nachhaltigkeit des KI-Einsatzes in großen Unternehmen auf.

Zusammenfassung: US-Konzerne wie Uber und Meta drosseln den KI-Einsatz aufgrund explodierender Kosten, wobei einige Firmen ihre Budgets bereits nach drei Monaten aufgebraucht haben.

Penny setzt auf Künstliche Intelligenz zur Verbesserung des Kundenservice

Der Discounter Penny führt ein neues KI-System namens "Eagle Eye" ein, das die Warteschlangen an den Kassen erkennen soll. Über Deckenkameras wird die Kassenzone überwacht, und das System meldet sich, wenn sich mehr als fünf Personen anstellen. Dies soll dazu beitragen, dass das Personal rechtzeitig eine weitere Kasse öffnet, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Die Rewe Group, zu der Penny gehört, betont, dass alle Daten lokal verarbeitet werden, um den Datenschutz zu gewährleisten. Die KI zählt keine Gesichter, sondern erkennt Menschen anhand ihrer Körperform, was zusätzliche Datenschutzbedenken minimiert.

Zusammenfassung: Penny führt ein KI-System ein, das Warteschlangen an Kassen erkennt, um den Kundenservice zu verbessern und lange Wartezeiten zu vermeiden.

Deutsche stehen Künstlicher Intelligenz im Finanzsektor skeptisch gegenüber

Eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass mehr als die Hälfte der Deutschen den Einsatz von KI im Finanzbereich positiv bewertet. 17 Prozent sehen die Möglichkeiten überwiegend als Chance, während 39 Prozent sie eher als Chance betrachten. Allerdings lehnen 49 Prozent eine Nutzung von KI in Finanzangelegenheiten grundsätzlich ab.

Besonders jüngere Menschen sind offener gegenüber KI, während ältere Generationen eher skeptisch sind. 62 Prozent der Befragten äußern Bedenken hinsichtlich möglicher Betrugsrisiken durch KI.

Zusammenfassung: Eine Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen den Einsatz von KI im Finanzsektor positiv sieht, jedoch viele Bedenken hinsichtlich Betrugsrisiken haben.

Forschung zu ferngesteuerten Cyborg-Kakerlaken

Wissenschaftler der Universität Osaka haben ferngesteuerte Cyborg-Kakerlaken entwickelt, die mit Sensoren und Mikroelektronik ausgestattet sind. Diese Kakerlaken können durch ein Labyrinth gesteuert werden, indem ihre Bewegungen durch KI analysiert und beeinflusst werden. Das System kann den biologischen Zustand der Tiere erfassen und nur dann eingreifen, wenn sie bereit sind, was die Steuerung präziser macht.

Die Technologie könnte in Zukunft für verschiedene Anwendungen genutzt werden, wie etwa zur Suche nach Überlebenden nach Erdbeben oder zur Messung gefährlicher Gase in Industrieanlagen.

Zusammenfassung: Forscher entwickeln ferngesteuerte Cyborg-Kakerlaken, die durch KI gesteuert werden können, was potenzielle Anwendungen in der Katastrophenhilfe und Industrie eröffnet.

Staatliche Unterrichts-KI: Umbenennung und Herausforderungen

Der staatliche KI-Chatbot für Schulen, ursprünglich "telli" genannt, wird nun in "AIS.chat" umbenannt, was Schulen vor neue Herausforderungen stellt. Diese Umbenennung erfolgt nur wenige Monate nach der Einführung des Systems und erfordert umfangreiche Anpassungen in den Schulen.

Die Umstellung wird als problematisch angesehen, da sie den Lehrkräften zusätzliche Arbeit aufbürdet und die Stabilität des Systems in Frage stellt. Kritiker bemängeln, dass der Staat nicht die Rolle eines Entwicklers digitaler Angebote übernehmen sollte, da bereits viele private Unternehmen spezialisierte KI-Lösungen für Schulen anbieten.

Zusammenfassung: Der staatliche KI-Chatbot für Schulen wird umbenannt, was zusätzliche Herausforderungen für die Schulen mit sich bringt und die Rolle des Staates als Entwickler digitaler Angebote in Frage stellt.

Elon Musks Grokipedia: Eine umstrittene Wikipedia-Alternative

Elon Musks Grokipedia, eine KI-gesteuerte Alternative zu Wikipedia, steht in der Kritik, da sie als Sammelbecken für falsche Informationen und rechte Fake News gilt. Die Plattform nutzt Inhalte aus verschiedenen Quellen, darunter auch rechtsextreme Seiten, um ihre Artikel zu generieren.

Die KI von Grokipedia hat bereits dazu geführt, dass falsche Informationen in anderen Chatbots wie ChatGPT verbreitet werden. Dies wirft Fragen zur digitalen Deutungshoheit und zur Verantwortung von KI-Entwicklern auf.

Zusammenfassung: Grokipedia, eine von Elon Musk entwickelte Wikipedia-Alternative, wird kritisiert, da sie falsche Informationen verbreitet und als Plattform für rechte Fake News dient.

Quellen: