USA investieren Milliarden in KI, setzen auf Deregulierung – KI verändert Alltag und Wirtschaft

USA investieren Milliarden in KI, setzen auf Deregulierung – KI verändert Alltag und Wirtschaft

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: KI-News

Zusammenfassung: Die USA investieren massiv in KI und setzen auf Deregulierung, während KI weltweit Bewerbungsprozesse, Rechtswesen und das Nutzerverhalten von Jugendlichen verändert.

USA setzen auf Deregulierung und Milliarden-Investitionen in Künstliche Intelligenz

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump plant eine weitreichende Deregulierung der KI-Branche, um die globale Führungsrolle der USA zu sichern. Laut einem 25-seitigen Aktionsplan, der auf einer Konferenz in Washington, D.C. vorgestellt werden soll, werden Regulierungen gelockert und die Ausfuhr von KI-Technologie in bestimmte Länder erleichtert. Michael Kratsios, Leiter des Büros für Wissenschafts- und Technologiepolitik, betonte, dass das größte KI-Ökosystem die globalen Standards setzen und wirtschaftliche sowie militärische Vorteile sichern werde. Kritiker bemängeln den hohen Energieverbrauch von KI-Servern, doch die Regierung will Genehmigungsverfahren für Rechenzentren und Energieanlagen beschleunigen. Ein zentrales Element ist das KI-Infrastrukturprojekt „Stargate“, das Investitionen von mindestens 500 Milliarden Dollar vorsieht. Beteiligt sind Unternehmen wie OpenAI, Oracle und Softbank. Bereits zu Beginn seiner zweiten Amtszeit hatte Trump Vorgaben seines Vorgängers Joe Biden aufgehoben, die eine stärkere Kontrolle und Sicherheitsbewertung von KI-Entwicklungen vorsahen. Die USA reagieren damit auf den technologischen Wettlauf mit China und setzen auf eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie. (Quelle: DIE ZEIT)

ProjektInvestitionsvolumenBeteiligte Unternehmen
Stargatemind. 500 Mrd. DollarOpenAI, Oracle, Softbank
  • Deregulierung zur Sicherung der globalen KI-Dominanz
  • Beschleunigte Genehmigungsverfahren für KI-Infrastruktur
  • Erleichterter Export von KI-Technologie

Infobox: Die USA investieren mindestens 500 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur und setzen auf Deregulierung, um im globalen Wettbewerb mit China zu bestehen.

Künstliche Intelligenz verändert Bewerbungsprozesse und Rechtswesen

Immer mehr Unternehmen und Kanzleien setzen auf KI-gestützte Systeme, um Bewerbungen effizienter auszuwerten. Besonders verbreitet sind sogenannte Applicant-Tracking-Systeme (ATS), die Bewerbungen anhand vordefinierter Kriterien automatisch vorselektieren. Im Rechtswesen wird generative KI zunehmend zum Standard, insbesondere in Großkanzleien. Sie dient der Qualitätssicherung, Produktivitätssteigerung und Wettbewerbsdifferenzierung. Wer diese Technologien beherrscht, verschafft sich einen entscheidenden Vorteil. (Quelle: FAZ)

  • ATS-Systeme übernehmen Vorauswahl von Bewerbungen
  • Generative KI wird Standard in Großkanzleien
  • KI steigert Produktivität und Qualität im Rechtswesen

Infobox: KI revolutioniert Bewerbungsprozesse und wird im Rechtswesen zum Standard für Effizienz und Qualität.

Microsoft wirbt mehr als 20 Deepmind-Entwickler ab

Im Kampf um KI-Talente hat Microsoft mehr als 20 Entwickler von Deepmind abgeworben. Dieser Schritt unterstreicht den intensiven Wettbewerb um Fachkräfte im Bereich Künstliche Intelligenz. (Quelle: Golem)

  • Über 20 Deepmind-Entwickler wechseln zu Microsoft
  • Starker Wettbewerb um KI-Expertise

Infobox: Microsoft verstärkt sein KI-Team mit über 20 ehemaligen Deepmind-Entwicklern.

Künstliche Intelligenz soll Gedanken lesen

Forschungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz zielen darauf ab, Gedanken zu lesen und so eine Kommunikation ohne gesprochene Worte zu ermöglichen. Die Technologie soll es ermöglichen, sich zu verständigen, ohne zu sprechen. (Quelle: Ntv)

  • KI-basierte Systeme zur Gedankenübertragung in Entwicklung
  • Ziel: Kommunikation ohne Sprache

Infobox: KI-Forschung arbeitet an Systemen, die Gedanken lesen und nonverbale Kommunikation ermöglichen.

Jugendliche nutzen KI-Begleiter als digitale Freunde

Eine Studie von Common Sense Media, veröffentlicht am 16. Juli 2025, befragte 1.060 US-Teenager im Alter von 13 bis 17 Jahren zur Nutzung von KI-Begleitern. 72 Prozent der Befragten haben mindestens einmal einen KI-Begleiter genutzt, 52 Prozent nutzen die Technologie mindestens ein paar Mal pro Monat, 13 Prozent sogar täglich. Acht Prozent der Nutzer üben mit KI-Begleitern romantische oder flirtende Fähigkeiten. Die Hälfte der Jugendlichen vertraut den Ratschlägen der KI zumindest „etwas“, wobei Jüngere (13-14 Jahre) mit 27 Prozent vertrauensvoller sind als Ältere (15-17 Jahre) mit 20 Prozent. Ein Drittel der Nutzer hat mit dem Bot über wichtige oder ernste Themen gesprochen. 80 Prozent verbringen dennoch mehr Zeit mit echten Freunden, nur sechs Prozent bevorzugen die KI. (Quelle: Business Insider Deutschland)

FrageErgebnis
Haben KI-Begleiter genutzt72 %
Nutzen KI-Begleiter mehrmals pro Monat52 %
Nutzen KI-Begleiter täglich13 %
Üben romantische Fähigkeiten mit KI8 %
Vertrauen KI-Ratschlägen (13-14 Jahre)27 %
Vertrauen KI-Ratschlägen (15-17 Jahre)20 %

Infobox: Über die Hälfte der US-Teenager nutzt regelmäßig KI-Begleiter, ein Drittel spricht mit ihnen über ernste Themen.

KI-Stifte erleichtern Schummeln bei Prüfungen

Ein neuer KI-Stift namens „Scannix“ sieht aus wie ein normaler Textmarker, kann aber Dokumente scannen und mithilfe von Künstlicher Intelligenz in Sekundenschnelle Lösungen zu fast jeder Frage liefern. Der Stift wird als „revolutionär“ beschrieben und macht das Schummeln bei Prüfungen so einfach wie nie zuvor. Ein Stuttgarter Rektor und KI-Experte bleibt dennoch gelassen und fordert einen bewussten Umgang mit der Technologie. (Quelle: Esslinger Zeitung)

  • KI-Stift scannt Dokumente und liefert sofort Lösungen
  • Erleichtert Schummeln bei Prüfungen erheblich

Infobox: Der KI-Stift „Scannix“ ermöglicht schnelles Schummeln und stellt Schulen vor neue Herausforderungen.

GFT Technologies: Wachstum, KI-Ausweitung und neue Prognose

GFT Technologies SE hat im ersten Halbjahr 2025 einen Umsatz von 441,51 Mio. Euro erzielt, ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das bereinigte EBIT stieg um 2 Prozent, das EBIT sank jedoch um 36 Prozent und das EBT um 37 Prozent im Vergleich zu 2024. Die Prognose für 2025 wurde auf einen Umsatz von rund 885 Mio. Euro und ein bereinigtes EBIT von rund 65 Mio. Euro angepasst. Besonders stark wuchs das Unternehmen in den Bereichen Versicherungen (+20 Prozent) und Industrie & Sonstige (+11 Prozent), während der Umsatz im Bereich Banking um 2 Prozent zurückging. Die Umsätze mit lateinamerikanischen Kunden stiegen um 21 Prozent, mit nordamerikanischen um 14 Prozent, während die Umsätze mit europäischen Kunden um 6 Prozent zurückgingen. Die Zahl der Neukunden für das GenAI-Produkt Wynxx stieg im zweiten Quartal um 82 Prozent, die verkauften Lizenzen um 56 Prozent auf 685. Über 10.000 Ingenieurinnen und Ingenieure wurden an Wynxx geschult, was die Produktivität in der Softwareentwicklung um bis zu 90 Prozent steigern kann. (Quelle: boerse.de)

KennzahlWert
Umsatz H1 2025441,51 Mio. Euro
Umsatzprognose 2025885 Mio. Euro
Bereinigtes EBIT 202565 Mio. Euro
Wachstum Versicherungen+20 %
Wachstum Industrie & Sonstige+11 %
Rückgang Banking-2 %
Wachstum Lateinamerika+21 %
Wachstum Nordamerika+14 %
Rückgang Europa-6 %
Neukunden Wynxx Q2+82 %
Verkaufte Lizenzen Wynxx Q2685 (+56 %)

Infobox: GFT Technologies wächst vor allem in Amerika und mit KI-Produkten, passt aber die Prognose für 2025 wegen Währungseffekten und strukturellen Veränderungen an.

Viele Europäer nutzen KI statt Suchmaschinen

Immer mehr Europäer setzen auf KI-Tools wie ChatGPT, anstatt klassische Suchmaschinen zu verwenden. (Quelle: Ntv)

  • KI-Tools gewinnen an Bedeutung gegenüber Suchmaschinen

Infobox: ChatGPT und ähnliche KI-Anwendungen werden in Europa zunehmend als Alternative zu Suchmaschinen genutzt.

Quellen: