Berufe der Zukunft: Diese Jobs bleiben trotz KI unersetzlich

09.04.2026 62 mal gelesen 2 Kommentare

Berufe von heute und morgen: Diese Jobs wird KI nicht ersetzen

Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel, und viele Berufe stehen vor der Herausforderung, durch Künstliche Intelligenz (KI) ersetzt zu werden. Laut Tobias Maier vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) sind Berufe, die hoheitliche Aufgaben beinhalten, wie Polizisten, Lehrer oder Soldaten, weniger gefährdet. Diese Berufe erfüllen gesellschaftliche Grundbedürfnisse und erfordern soziale Kompetenzen, die von KI nicht ersetzt werden können.

„Bei jedem Job ist ungewiss, ob es ihn mit dem gleichen Aufgabenprofil wie heute auch noch in 40 Jahren gibt“, sagt Maier.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Berufe, die soziale Interaktion, Kreativität und komplexe Problemlösungen erfordern, auch in Zukunft gefragt sein werden. Die Notwendigkeit, sich kontinuierlich weiterzubilden, wird für Arbeitnehmer immer wichtiger.

Bald ganz andere Hausaufgaben? Lehrer fordern Änderung - wegen KI

Der Deutsche Lehrerverband äußert Bedenken, dass Künstliche Intelligenz (KI) die traditionellen Hausaufgaben gefährden könnte. Präsident Stefan Düll betont, dass Hausaufgaben angepasst werden müssen, um den neuen Technologien Rechnung zu tragen. Das niedersächsische Kultusministerium unterstützt diese Ansicht und plant, Lehrkräfte im Umgang mit KI zu schulen.

„Kreativität, Kommunikation, Kollaboration, Kritikfähigkeit sind Kompetenzen des 21. Jahrhunderts, die es zu schulen gilt“, sagt Christoph Rabbow, Vorsitzender des Philologenverbands.

Die Diskussion um die Anpassung von Hausaufgaben zeigt, dass die Integration von KI in den Bildungsbereich nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen mit sich bringt. Lehrer müssen sich auf neue Lehrmethoden einstellen, um die Schüler optimal auf die Zukunft vorzubereiten.

SAP und die KI-Sorgen: Neue Tiefs drohen

Die Aktie von SAP verzeichnete kürzlich einen Rückgang von knapp vier Prozent und nähert sich den Mehrjahrestiefs. Analysten befürchten, dass Künstliche Intelligenz (KI) das Geschäftsmodell von SAP negativ beeinflussen könnte. Der Konzernchef Christian Klein hat die Anleger bereits auf „kurzfristige Schmerzen“ eingestellt, was die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens verstärkt.

Die Sorgen um die Softwarebranche sind groß, da KI potenziell Unternehmenssoftware ersetzen könnte. Analyst Toby Ogg sieht jedoch die Notwendigkeit von Änderungen im Geschäftsmodell als richtigen Schritt, um langfristig relevant zu bleiben.

Immobilien: Macht KI Bürogebäude überflüssig?

Künstliche Intelligenz (KI) hat auch Auswirkungen auf den Markt für Gewerbeimmobilien. Analysten sprechen von einem Paradigmenwechsel, da KI die Art und Weise, wie Immobilien bewertet und verwaltet werden, grundlegend verändern könnte. Unternehmen wie CBRE und Jones Lang LaSalle haben bereits Milliarden Dollar an Marktwert verloren, da die Angst besteht, dass Gewerbeimmobilienmakler durch KI-Modelle ersetzt werden könnten.

„Die Angst besteht darin, dass diese arbeitsintensiven Vermittlungsbranchen anfällig für Umbrüche sind“, sagt Joe Dickstein, Aktienanalyst bei Jefferies.

Die Branche sieht KI jedoch auch als Chance, um Investitionsentscheidungen zu optimieren und effizienter zu arbeiten. Die Nachfrage nach Büroflächen aus dem Tech-Sektor könnte sogar steigen, was den Leerstand in großen Städten wie New York und San Francisco umkehren könnte.

Nicht nur im Bahnhofsviertel: KI-gestützte Videoüberwachung in Frankfurt

In Frankfurt wird Künstliche Intelligenz zur Auswertung der Videoüberwachung an zentralen Plätzen eingesetzt. Innenminister Roman Poseck kündigte an, dass diese Technologie bereits im Bahnhofsviertel getestet wird, um die Sicherheit zu erhöhen. Die KI-gestützte Überwachung soll dabei helfen, vermisste Personen schneller zu finden und die Reaktionsgeschwindigkeit der Polizei zu verbessern.

„Wir erhöhen damit auch die Reaktionsgeschwindigkeit der Polizei“, sagt Poseck.

Die Einführung dieser Technologie zeigt, wie KI in der öffentlichen Sicherheit eingesetzt werden kann, um die Effizienz der Polizeiarbeit zu steigern, während gleichzeitig die rechtlichen Rahmenbedingungen beachtet werden.

KI-«Manifest» von OpenAI-Chef Sam Altman: Das steckt dahinter

Sam Altman, CEO von OpenAI, hat ein Manifest veröffentlicht, das die tiefgreifenden sozialen Umwälzungen durch Künstliche Intelligenz thematisiert. Er fordert einen neuen Gesellschaftsvertrag, um die Veränderungen abzufedern und warnt vor den Risiken, die mit dem Einsatz von KI verbunden sind. Altman schlägt vor, die Profite von KI-Unternehmen stärker zu besteuern, um soziale Ungleichheiten zu verringern.

„Wir leben in einer historischen Transformation“, sagt Altman.

Die Debatte um das Manifest zeigt, dass die Politik in Bezug auf KI hinter den Entwicklungen zurückbleibt. Kritiker sehen in Altmans Vorschlägen sowohl Chancen als auch strategische Interessen, die das Unternehmen OpenAI verfolgt.

Quellen:

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Ich finde den Ansatz total spannend, dass Berufe mit viel sozialem Kontakt – wie Lehrer oder Polizisten – eher sicher sind vor der KI. Mich würde mal interessieren, wie das in Berufen aussieht, die weniger direkten Kontakt zu Menschen haben, aber dennoch kreative oder analytische Fähigkeiten erfordern. Wie ist es z.B. in der Marketingbranche? Da wird ja auch viel mit Daten gearbeitet, und ich könnte mir vorstellen, dass KI da auch viel beisteuern kann.

Also die Sache mit den Hausaufgaben, die an die KI angepasst werden sollen, klingt irgendwie verrückt, oder? Ich mein, wie sollen Kinder denn realistisch lernen, wenn sie ständig nur darauf vorbereitet werden, mit Technik umzugehen? Das ist ein zweischneidiges Schwert. Man will ja, dass die Schüler kreativ und selbstständig denken können, aber gleichzeitig müssen sie sich auch in der digitalen Welt zurechtfinden. Da könnte man vielleicht noch mehr Diskussionen und Ideen anstoßen.

Wobei ich bei dem Thema SAF-Aktien schon ein bisschen schockiert bin. Die Investoren machen sich ja wirklich Sorgen, dass KI die Branche umkrempeln könnte. Ist das nicht immer so eine Art Angst vor dem Unbekannten? Auf der einen Seite ja klar, man will nicht hinterherhinken, aber vielleicht bringt das ja auch neue Chancen mit sich, wie der Artikel sagt. Wenn SAP sich neu aufstellt, könnte es doch sein, dass sie am Ende sogar erfolgreicher sind.

Und gruselig ist die Vorstellung mit den KI-gestützten Überwachungen in Frankfurt. Ich verstehe schon, dass Sicherheit wichtig ist, aber da steckt doch auch viel Risiko drin. Wo zieht man die Grenze zwischen Sicherheit und Überwachung? Ich kann mich da echt nicht entscheiden, ob ich das gut oder schlecht finde.

Ich hoffe, wir finden einen Weg, diese Technologie sinnvoll zu nutzen, ohne dass die Menschlichkeit dabei verloren geht. Wäre echt schade, wenn wir uns aufgrund von Fortschritt von dem entfernen, was uns als Menschen ausmacht!
Ich finde, du hast einen echt guten Punkt angesprochen mit den sozialen Berufen und dass die KI diese nicht so leicht übernehmen kann. Die Argumentation, dass Lehrer und Polizisten kreativ und empathisch agieren müssen, ist ja nicht von der Hand zu weisen. Aber ich frage mich auch, wie viel Einfluss die KI auf weniger soziale Berufe, wie in der Marketingbranche, haben wird. Es bleibt spannend, wie sich das alles entwickeln wird!

Zusammenfassung des Artikels

Die Arbeitswelt verändert sich durch KI, wobei Berufe mit sozialen Kompetenzen weniger gefährdet sind; gleichzeitig erfordert die Integration von KI in Bildung und Wirtschaft Anpassungen. Sam Altman fordert einen neuen Gesellschaftsvertrag zur Bewältigung der Herausforderungen, die KI mit sich bringt.

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