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Der internationale Wettlauf um Künstliche Intelligenz
Der Wettlauf um Künstliche Intelligenz (KI) wird nicht nur durch die besten Chips entschieden, sondern auch durch die Energieversorgung. Während die USA den Export von KI-Chips der Güte H200 nach China mit einer 25%igen Exportabgabe erlauben, expandiert China bei der Stromproduktion erheblich. Bis 2035 plant China den Bau von 150 neuen Kernkraftreaktoren, während in den USA nur wenige Reaktoren in Planung sind. Diese Unterschiede in der Energieinfrastruktur könnten entscheidend für den Ausgang des KI-Rennens sein.
„Beim KI-Rennen, das mit Sicherheit zu Produktivitätssteigerungen und somit zu zusätzlichem Wirtschaftswachstum führen wird, könnten die Amerikaner aufgrund von Überinvestitionen einerseits und einer Unterversorgung mit Strom andererseits gegenüber den Chinesen ins Hintertreffen geraten.“
Quelle: The Market – Analysen und Hintergründe aus der Wirtschaft
Chancen und Risiken an den Aktienmärkten
In den USA gibt es selektiv Bereiche an den Aktienmärkten, in denen die Kurse weiter steigen können, insbesondere im Technologiebereich und bei kleineren Unternehmen. Die Neueinstellungsabsichten in diesen Sektoren haben den höchsten Stand seit 2021 erreicht. Trotz der hohen Bewertungen einzelner Titel im KI-Sektor wird nicht mit einem baldigen Platzens der Blase gerechnet, da bis 2030 etwa 3 Billionen Dollar in KI investiert werden sollen.
Die US-Großbank JPMorgan rechnet mit Kreditaufnahmen von insgesamt 1,5 Billionen Dollar bis 2030, was den Trend bei Technologietiteln weiter unterstützen könnte.
Quelle: The Market – Analysen und Hintergründe aus der Wirtschaft
Soziale Vorlieben von Künstlicher Intelligenz
Eine aktuelle Studie zeigt, dass KI-Modelle wie GPT und Co. in sozialen Netzwerken ähnliche Vorlieben und Beziehungsmuster wie Menschen aufweisen. Sie neigen dazu, gut vernetzte und beliebte Kontakte zu bevorzugen und bilden eher Verbindungen zu Freunden von Freunden als zu Fremden. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass KI-Systeme nicht nur rational agieren, sondern auch menschliche Eigenheiten zeigen.
„Die LLMs reproduzieren diese Prinzipien nicht nur, sie tun dies auf einem so hohen Niveau, dass ihr Verhalten kaum von dem unsrigen unterscheidbar ist.“
Quelle: Scinexx
Künstliche Intelligenz im Schulunterricht in Bremen
In Bremen wird Künstliche Intelligenz im Schulunterricht zunehmend integriert. Der neue Bildungssenator Mark Rackles sieht große Chancen in der Nutzung von KI und setzt auf eine bewusste und verantwortungsvolle Anwendung. Bremen hat als erstes Bundesland den KI-Chatbot "Telli" eingeführt, der Lehrkräften bei der Unterrichtsvorbereitung und -nachbereitung helfen soll.
Die Kultusministerkonferenz wird sich mit der Frage beschäftigen, wie KI noch mehr Nutzen im Unterricht bringen kann. Ziel ist es, die digitale Zukunft selbstbestimmt und kompetent zu gestalten.
Quelle: buten un binnen
Künstliche Intelligenz im Umweltschutz
Im deutsch-dänischen Verbundprojekt “RECOVER” wird ein „digitaler Zwilling“ der südwestlichen Ostsee entwickelt, um Umweltveränderungen zu erfassen und Szenarien zu simulieren. Mithilfe von hochauflösenden Kamerasystemen und DNA-Analyseverfahren sollen ökologische Daten in Echtzeit erfasst werden. Diese KI-gestützte Plattform soll Muster erkennen und Veränderungen frühzeitig melden, um die Effizienz der Forschung zu steigern.
Zusätzlich wird im Nationalpark “Niedersächsisches Wattenmeer” Künstliche Intelligenz eingesetzt, um ökologische Daten automatisiert zu erfassen und die Artenvielfalt zu überwachen.
Quelle: yacht.de
Quellen:
- Nicht nur Chips entscheiden das KI-Rennen
- KI wählt ihre Freunde wie wir
- KI-Wissen: So bleiben Sie bei KI auf dem Laufenden
- Was bei KI 2025 passiert ist: Das Ende der Wundermaschinen
- Welche Rolle Künstliche Intelligenz an Bremens Schulen spielt
- Künstliche Intelligenz im Umweltschutz: Ein “digitaler Zwilling” der Küste













