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Meta-Mitarbeiter klagen wegen KI-gestützter Kündigungen
26 Personen in den USA ziehen gegen Meta Platforms vor Gericht, weil Künstliche Intelligenz zu ihrer Kündigung geführt haben soll. Die Kläger beantragten bei einem US-Bundesbezirksgericht jeweils eine Einstweilige Verfügung, um ihre Arbeitsplätze und die damit verbundenen Ansprüche vorläufig zu sichern.
Hintergrund ist die Massenkündigung vom 20. Mai, bei der zehn Prozent der Belegschaft entlassen wurden. Die Kläger wenden sich laut heise online nicht grundsätzlich gegen die Kündigungswelle, werfen Meta aber vor, Schutzbestimmungen für Mitarbeiter mit bestimmten Behinderungen oder besonderen Formen des Krankenstands missachtet zu haben.
Nach Darstellung der Klage setzte Meta mehrere interne Künstliche Intelligenzen ein, um eine Rangliste aller Mitarbeiter zu erstellen. In diese Bewertung sollen unter anderem der Verbrauch von KI-Tokens, die Überwachung der Tastatur und anderer Aktivitäten, selbst trainierte „second brain“-Agenten, der konzerninterne Chatbot Metamate sowie weitere Reihungs-Algorithmen eingeflossen sein.
Die Kläger argumentieren, dass dieses Verfahren Personen benachteilige, die krank sind, ein Kind bekommen haben oder bestimmte Behinderungen aufweisen. Wer nicht arbeite, verbrauche beispielsweise keine KI-Tokens und könne dadurch eine schlechtere algorithmische Bewertung erhalten.
Zu den Klägern gehören insbesondere Frauen im Mutterschutz und Eltern im gesetzlich vorgesehenen Elternurlaub. Außerdem werden ein Verunfallter, mehrere behinderte Mitarbeiter mit vereinbarten Arbeitsanpassungen sowie Beschäftigte mit rechtlich geschütztem Krankenstand genannt.
In zwei Fällen sollen Meta-Manager erkrankte Mitarbeiter sogar davon abgehalten haben, geschützten Krankenstand zu nehmen, weil dies im Rahmen der Kündigungswelle zum Verlust des Arbeitsplatzes führen würde. Meta weist die Vorwürfe zurück und erklärt, nicht KI, sondern Manager hätten entschieden, wer entlassen werde.
Das Verfahren trägt den Namen „Does 1 through 26 v Meta Platforms“ und ist am US-Bundesbezirksgericht für den Norden Kaliforniens anhängig. Meta zwingt seine ehemaligen Angestellten jeweils in einzelne, nicht-öffentliche Schiedsgerichtsverfahren, weshalb die endgültige Klärung geheim bleiben soll.
„Meta meint, nicht KI, sondern Manager hätten entschieden, wer rausgeschmissen wird.“
Zusammenfassung: 26 Meta-Mitarbeiter werfen dem Unternehmen vor, bei Kündigungen eine interne KI-Rangliste eingesetzt und geschützte Beschäftigtengruppen benachteiligt zu haben. Meta bestreitet, dass die KI über die Entlassungen entschieden habe.
Widerstand gegen KI und Rechenzentren in den USA nimmt zu
Die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz erreichen in den USA zunehmend den Alltag der Bevölkerung. Nach Darstellung von ntv.de richten sich Proteste gegen die Umweltfolgen, steigende Preise, den Arbeitsmarkt und gegen die Verantwortlichen der KI-Unternehmen.
Das Wall Street Journal berichtet von zunehmenden Drohungen gegen Führungskräfte. Im April soll ein Mann im Sitz des KI-Unternehmens Anthropic aufgetaucht sein und einen Manager mit dem Tod bedroht haben.
Wenige Tage zuvor habe ein 20-Jähriger einen Molotow-Cocktail auf das Haus des OpenAI-Chefs Sam Altman geschleudert und anschließend versucht, in die Firmenzentrale einzubrechen. Er soll ein „Anti-KI-Manifest“ mit einer Namensliste von Zielpersonen bei sich getragen haben.
In einem weiteren Fall soll ein Mann Mitarbeitern von Anthropic gedroht haben, ihre Kinder zu „häuten“, weil sie seinen Arbeitsplatz gestohlen hätten. Außerdem wird von einer online ausgesprochenen Drohung gegen eine KI-Firma in San Francisco berichtet, nachdem ein Kunde eine Rückerstattung und einen Ansprechpartner verlangt hatte.
Seit Februar habe sich die Lage deutlich verschärft. Nach Zahlen einer Sicherheitsagentur, die Internet und Darknet beobachtet, hätten sich digital formulierte Drohungen bis Mai versiebenfacht; im Juni seien sie leicht zurückgegangen.
Im ersten Jahresquartal 2026 blockierten Gegner von Rechenzentren mindestens 75 Bauprojekte im Wert von 130 Milliarden US-Dollar. Die Zahl aktiver Oppositionsgruppen in 49 von 50 Bundesstaaten habe sich auf 833 erhöht und damit mehr als verdoppelt.
Palantir-Chef Alex Karp warnte vor politischen Unruhen. Wenn Menschen gesagt werde, ihr Arbeitsplatz werde wegfallen, „greifen die Leute zur Mistgabel“. Einige KI-Unternehmen reagierten laut ntv.de mit zusätzlichem Sicherheitspersonal; Beschäftigte im Silicon Valley seien zudem aufgefordert worden, in unbekannten Gegenden keine Logos ihres Arbeitgebers zu zeigen.
„Keiner von uns wird Geld verdienen, wenn das Land auseinanderbricht.“
Parallel treiben die KI-Konzerne den Bau von Rechenzentren und Kraftwerken weiter voran. Eine breite Mehrheit der US-Amerikaner lehnt den schnellen Ausbau jedoch ab: Im März hielten 64 Prozent ihn für keine gute Idee, während ein Drittel ihn unterstützte.
Nur 14 Prozent würden ein Rechenzentrum in der Nähe ihres Zuhauses unterstützen, 57 Prozent würden dies ablehnen. 77 Prozent befürchteten dadurch höhere Strompreise.
Besonders umstritten ist das „Stratos“-Projekt in Utah. Ein Landkreis genehmigte ein Rechenzentrum, das an drei Standorten in der Wüste auf einer Fläche von 160 Quadratkilometern entstehen soll – doppelt so groß wie Manhattan.
Das Projekt und sein eigenes Gaskraftwerk würden laut den zitierten Analysen mehr Energie verbrauchen als derzeit der gesamte Bundesstaat. Kritiker verweisen außerdem auf den Wasserverbrauch in einer ohnehin von Trockenheit und Wasserknappheit betroffenen Region.
Der Physiker Rob Davies von der Utah State University kommt in einer Wirkungsanalyse zu dem Ergebnis, dass Stratos die klimaschädlichen Emissionen des Bundesstaates wegen des Energie- und Wasserbedarfs um etwa 50 Prozent steigern würde. Die Abwärme könne die Tagestemperaturen im umliegenden Hansel-Tal um zwischen 1,1 bis 2,7 Grad und die Nachttemperaturen zwischen 4,4 und 6,6 Grad erhöhen.
Während in Utah Unterschriften gegen das Projekt gesammelt werden, verhängte der Bundesstaat New York einen kompletten, einjährigen Baustopp für Rechenzentren. Gouverneurin Kathy Hochul begründete dies mit möglichen höheren Rechnungen, erschöpften Ressourcen und Unsicherheit für die Bevölkerung.
| Entwicklung | Angabe |
|---|---|
| Blockierte Bauprojekte | mindestens 75 |
| Wert der blockierten Projekte | 130 Milliarden US-Dollar |
| Aktive Oppositionsgruppen | 833 in 49 von 50 Bundesstaaten |
| Unterstützung für ein Rechenzentrum in Wohnortnähe | 14 Prozent |
| Ablehnung eines Rechenzentrums in Wohnortnähe | 57 Prozent |
| Befürchtung höherer Strompreise | 77 Prozent |
Zusammenfassung: In den USA wachsen Proteste gegen KI-Unternehmen und Rechenzentren. Drohungen, blockierte Bauprojekte und Sorgen über Strompreise, Wasserverbrauch, Umweltfolgen und Arbeitsplatzverluste prägen die Auseinandersetzung.
KI im Kundenservice: Warteschleifen statt Erleichterung
Künstliche Intelligenz soll den Kundenservice vereinfachen, führt nach einem Bericht von SZ.de jedoch zu neuen Hürden. Kunden hängen demnach in Warteschleifen fest und müssen sich mit emotionslosen Chatbots auseinandersetzen.
Der Beitrag beschreibt den Kundenservice als ein kafkaeskes Labyrinth, in dem der direkte Kontakt zu einem Menschen nur schwer erreichbar ist. Statt schneller Hilfe entstehe der Eindruck, dass das eigentliche Ziel immer weiter entfernt liege.
„Es ist nichts erreichbar, das Ziel unendlich fern.“ – Franz Kafka, „Das Schloss“
Zusammenfassung: Der Einsatz von KI im Kundenservice wird als widersprüchlich erlebt: Er soll Abläufe erleichtern, kann aber zugleich Warteschleifen und den Zugang zu menschlichen Ansprechpartnern erschweren.
George Lucas sieht Künstliche Intelligenz als Fortschritt für Filme
Der „Star Wars“-Schöpfer George Lucas befürwortet den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Filmen. Wie der Spiegel berichtet, betrachtet der Filmpionier KI als Bereicherung und blickt optimistisch auf ihre weitere Entwicklung.
In einem Interview mit dem Magazin „A Rabbit’s Foot“ sagte Lucas, Künstliche Intelligenz mache es einfacher, Filme zu produzieren. Er bezeichnete sie als Fortschritt und als Zukunft.
„Künstliche Intelligenz bedeutet, dass es für uns viel einfacher ist, Filme zu machen.“
Lucas verglich die Ablehnung der Technik mit einer Haltung, die Pferd und Kutsche gegenüber dem Auto bevorzuge. Viele Filmschaffende sehen in KI dagegen eine existenzielle Bedrohung für die Branche, insbesondere wegen Fragen zu Urheberrechten, Synchronisation, virtuellen Schauspielern und KI-gestützten Storyboards.
Auf Nachfrage räumte Lucas Risiken ein, empfahl KI aber auch als mögliche Lösung. Sie könne erkennen, ob etwas gefälscht sei oder woher es stamme.
Die Verantwortung bleibe beim Menschen, erklärte Lucas. Wer etwas Illegales mache, solle dafür bestraft werden; Handlungen müssten Konsequenzen haben, wie im echten Leben.
Lucas wurde 2024 bei den Filmfestspielen in Cannes mit der Goldenen Ehrenpalme für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Seine Filmproduktionsfirma Lucasfilm verkaufte er im Jahr 2012 an Disney, seinen letzten Film inszenierte er im Jahr 2005.
Zusammenfassung: George Lucas sieht KI als technologische Weiterentwicklung, die das Filmemachen erleichtern kann. Zugleich betont er, dass der Mensch für den Einsatz und mögliche illegale Handlungen verantwortlich bleibt.
Cecilia Shen will mit KI Blockbuster produzieren
Die 25-jährige Cecilia Shen versucht, mit ihrem Unternehmen Utopai Studios die Film- und Technikwelt zu verändern. Laut FAZ zählt „Forbes“ Shen zu den dreißig einflussreichsten Frauen unter 30.
Utopai Studios positioniert sich als Entertainment-Studio der nächsten Generation und konzentriert sich auf die Produktion und Koproduktion von Originalfilmen, Serien und globalen Franchises. Im Zentrum steht die firmeneigene KI-Plattform PAI, die für Langform-Storytelling entwickelt wurde.
Die Plattform soll Filmemachern und Kreativen die Kontrolle über den gesamten Prozess ermöglichen. Zum Projektportfolio gehören „Cortés“, „Space Nation“, „Half Moon“ und „Journey to the West: The Lost Five Hundred Years“.
„Space Nation“ entsteht als Koproduktion mit Ex Machina Studios, „Journey to the West: The Lost Five Hundred Years“ als Koproduktion mit Huace Film & TV. Außerdem erwartet Utopai Studios innerhalb der nächsten Woche die Ankündigung eines weiteren Großprojekts.
Shen zufolge investierte der frühere Basketball-Star Carmelo Anthony dem Vernehmen nach fünf Millionen Dollar in Utopai. Im Mai wurde das Unternehmen mit einer Milliarde US-Dollar bewertet.
Die Gründerin beschreibt vier Kräfte, die ihrer Einschätzung nach die Zukunft des Filmemachens prägen werden: Lokalisierung, Demokratisierung, Künstliche Intelligenz und neue filmische Formate.
KI sei für die Filmbranche die nächste industrielle Revolution. Sie werde Produktionsstandards verändern und Kreativen neue Möglichkeiten eröffnen, ambitionierte Geschichten zu erzählen. Gleichzeitig würden Zuschauer zunehmend kulturell relevante und lokal authentische Geschichten erwarten, auch wenn diese für einen globalen Markt gedacht seien.
Shen rechnet außerdem mit einer Weiterentwicklung der Kinoform. Künftiges Storytelling werde sich nicht mehr auf traditionelle Genres, Formate oder Produktionsmethoden beschränken, sondern unterschiedliche visuelle Stile, Technologien und Medien verbinden.
Utopai Studios beschäftigt laut FAZ 80 Mitarbeiter und will möglichst schnell wachsen. Das Unternehmen ist derzeit in San Francisco, Los Angeles, Spanien, Korea, London und Berlin präsent.
Deutschland sei für Utopai interessant, weil dort die Content-Produktion wachse, Berlin über VFX-Forschung verfüge und es viele gute Schauspieler und Regisseure gebe. Als deutscher Partner wird die Produktionsfirma In Good Company genannt; Shen äußert sich außerdem positiv über die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Matthias Glasner und dem Schauspieler Lars Eidinger.
Shen widerspricht der Vorstellung, KI werde grundsätzlich weniger Beschäftigung in der Filmbranche bedeuten. Für Produktionen würden weiterhin Schauspieler und Menschen in der Postproduktion gebraucht.
„KI schafft Arbeit, weil mit weniger Mitteln sonst unrealisierbare Projekte möglich werden. Vertrauen Sie mir.“
Zusammenfassung: Cecilia Shen will mit Utopai Studios KI als vollständiges Produktionswerkzeug für Filme und Serien etablieren. Ihr Unternehmen beschäftigt 80 Mitarbeiter, wurde im Mai mit einer Milliarde US-Dollar bewertet und setzt auf internationale Standorte und Kooperationen.
DW: Europa soll bei KI auf eigene Stärken setzen
Europa liegt bei Künstlicher Intelligenz hinter den USA und China zurück, kann nach Einschätzung des Ökonomen und Nobelpreisträgers Philippe Aghion aber noch aufholen. Wie DW.com berichtet, müsse sich Europa dafür auf Bereiche konzentrieren, in denen es traditionell stark ist.
Aghion beschreibt KI als eine neue Phase der „schöpferischen Zerstörung“. Wie zuvor die Dampfmaschine, die Fließbandfertigung und die IT-Revolution könne sie ganze Wirtschaftszweige umwälzen und neue schaffen.
KI werde Arbeitsplätze kosten, aber auch neue schaffen, erklärte Aghion. Wenn schöpferische Zerstörung richtig gehandhabt werde, könne sie ein Motor des sozialen Aufstiegs sein.
Als Warnung verweist Aghion auf die Entwicklung der Europäischen Union und der USA. Während beide Wirtschaftsräume über Jahrzehnte weitgehend parallel verliefen, zogen die USA mit der IT-Revolution davon.
Heute sei das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in den USA fast doppelt so hoch wie in der EU. Bei der KI drohe Europa denselben Fehler erneut zu begehen.
Die USA und China investierten Milliarden in große Sprachmodelle und die dafür erforderliche Rechenleistung. Genannt werden OpenAI, Anthropic, Google, Meta und Microsoft sowie Modelle wie ChatGPT, Gemini, Claude und DeepSeek.
Europäische Modelle wie das französische „Mistral“ seien die Ausnahme. Aghion rät Europa deshalb, KI-Technologien in Bereichen einzusetzen, in denen der Kontinent über besondere Voraussetzungen verfügt.
Als Beispiel nennt er das Gesundheitswesen. Europa verfüge über hervorragende Gesundheitsdaten, die weitaus besser seien als in den USA. Daraus könnten zahlreiche spezialisierte KI-Lösungen entstehen.
Auch Datenschutz und Regulierung könnten laut Aghion zu europäischen Stärken werden. Er erwartet eine Nachfrage nach ethischer KI, die bestimmte Risiken vermeidet und Menschen schützt.
Thomas Saueressig, Vorstandsmitglied bei SAP, plädiert für den Einsatz von KI über große Sprachmodelle hinaus. Europäische Industrien könnten physische KI nutzen, um ihre Kompetenzen in der Fertigung auf die nächste Stufe zu heben.
Für den Aufholprozess fordert Aghion ein besseres Forschungsumfeld mit langfristiger Forschungsfinanzierung, mehr Risikokapital und mehr Pensionsfonds. Europäische Startups hätten häufig Schwierigkeiten, Finanzierung zu erhalten, weil Banken Sicherheiten verlangten.
Marlene Schörner vom Jacques Delors Centre spricht sich deshalb für mehr spezialisierte Investoren wie Risikokapitalgeber und Business Angels aus. Zudem könnten harmonisierte Regeln innerhalb der EU Investitionen erleichtern, da sich das Insolvenzrecht in den Mitgliedstaaten stark unterscheide.
Als weiteres Potenzial nennt der luxemburgische Premierminister Luc Frieden die privaten Ersparnisse in Europa. Die Haushalte verfügten über rund zwölf Billionen Euro, wobei der Großteil in Immobilien und Staatsanleihen statt in Startups fließe.
Die Europäische Kommission habe die Spar- und Investitionsunion ins Leben gerufen, um diesen Zustand zu verändern. Dahinter stehe das bereits seit mehr als zehn Jahren verfolgte Ziel, die europäischen Kapitalmärkte zu integrieren und einen gemeinsamen Markt zu schaffen.
Aghion schlägt außerdem eine europäische Institution nach dem Vorbild der DARPA vor. Die 1958 gegründete US-Behörde spielte eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Technologien wie dem Internet und GPS.
Der Nobelpreisträger bezeichnet sich selbst als „kämpferischen Optimisten“. Zugleich warnt er, dass KI in Ländern ohne funktionierende Systeme für soziale Sicherung und Bildung große Unzufriedenheit und Frustration auslösen könne.
Zu den wichtigsten politischen Aufgaben zählt er die Bildung und die Umschulung von Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren. Andernfalls bestehe über lange Zeit ein großes Risiko für den Aufstieg des Populismus.
| Bereich | Angabe |
|---|---|
| Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in den USA im Vergleich zur EU | fast doppelt so hoch |
| Private Ersparnisse europäischer Haushalte | rund zwölf Billionen Euro |
| Gründung der DARPA | 1958 |
Zusammenfassung: Europa kann laut Philippe Aghion bei KI noch aufholen, sollte sich aber nicht ausschließlich an den USA und China orientieren. Gesundheitsdaten, Datenschutz, industrielle Fertigung, Forschung, Risikokapital und Bildung gelten als zentrale Ansatzpunkte.
Quellen:
- KI-Kündigung: Kranke und behinderte Mitarbeiter verklagen Meta
- "Leute greifen zur Mistgabel": In den USA rollt die Widerstandswelle gegen KI und ihre Macher
- Kundenservice aus der KI-Hölle: Unser Autor erlebt kafkaeskes Labyrinth
- »Star Wars«-Schöpfer George Lucas ist KI-Fan
- Wie KI-Filmproduzentin Cecilia Shen die Branche aufmischt
- Künstliche Intelligenz - wie die EU noch aufholen kann













